Damian Nowaczyk und der HC TuRa Bergkamen müssen im Keller-Duell beim HSC Haltern-Sythen ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen. © Schürmann
Handball

HC TuRa Bergkamen im Keller-Knaller: „Es gibt in so einem Spiel keine Ausreden!“

Handball-Oberligist HC TuRa Bergkamen ist nach drei Wochen wieder zurück. Vor dem Kellerduell beim HSC Haltern-Sythen richtete Cheftrainer Thomas Rycharski dabei klare Forderungen an seine Mannschaft.

Die Konstellation ist eindeutig: Verliert der HC TuRa Bergkamen sein Gastspiel beim HSC Haltern, steht er punktgleich mit 2:8 Zählern mit den Seestädtern am Tabellenende.

Ein Szenario, welches unbedingt vermieden werden soll, haben sich die TuRaner doch den Klassenerhalt als großes Saisonziel auf die Fahnen geschrieben.

Bergkamens Trainer Thomas Rycharski nahm seine Mannschaft vor der Partie gegen das Schlusslicht Haltern in die Pflicht: „Es gibt in so einem Spiel keine Ausreden! Jeder muss am Samstag alles in die Waagschale werfen“, so „Tomek“ Rycharski, der sich zuletzt über eine deutlich entspanntere Personalsituation freuen konnte.

Fülber, Terbeck und Webers kehren beim HC TuRa zurück

„Wir konnten endlich mal wieder mit 13, 14 Leuten trainieren. Die Pause tat uns also echt ganz gut“, berichtete der TuRa-Trainer, dass beispielsweise die zuletzt angeschlagenen oder verletzten Leon Fülber, Pascal Terbeck und Robin Webers wieder voll ins Training einsteigen konnten.

Hinzukommt Neuzugang Jan Rotert, der in der Herbstpause vom neuen Sportlichen Leiter Holger Schöße an den Friedrichsberg geholt werden konnte. Fehlen wird den TuRanern beim nächsten Sechs-Punkte-Spiel in der Oberliga wohl lediglich der erkrankte Keeper Patrick Krömer.

TuRa-Trainer verlangt „100 Prozent“

Rycharski verdeutlichte noch einmal: „Jeder muss seine Aufgaben jetzt annehmen. Ich verlange von der Mannschaft, dass sie mit klarem Kopf bei der Sache ist und von Anfang an bei 100 Prozent ist.“ Auch der bis dato noch punktlose Tabellenletzte aus Haltern-Sythen hatte zum Saisonstart mit argen Personalsorgen zu kämpfen. Dem HSC kam die dreiwöchige Herbstpause ebenfalls gerade recht, um seinen Kader mit einigen wichtigen Rückkehrern wieder auffüllen zu können.