Sophia Jaworski (HC TuRa in Rot) setzt zum Sprungwurf an - jetzt wartet Teutonia Riemke. © Michael Neumann
Handball

HC TuRa Bergkamen wartet auf den ersten Saisonsieg: Nicht den Anschluss verlieren!

Noch ist die Tabelle nicht sonderlich aussagekräftig. Die Rote Laterne möchte der HC TuRa Bergkamen in der Damen-Oberliga trotzdem gerne abgeben. Es geht nach Bochum.

Für die Oberliga-Handballerinnen des HC TuRa Bergkamen steht am Samstag (17.20 Uhr, Heinrich-Böll-Sporthalle Bochum) ein richtungsweisendes Spiel an. Nach dem 24:24-Remis beim VfL Brambauer soll nun der erste Saisonsieg folgen. In der ausgeglichenen Achter-Staffel ist kein Team mehr ohne Niederlage und alles liegt ganz eng beieinander.

Mit 1:3 Punkten belegt Bergkamen aktuell den letzten Platz, aber Teutonia Riemke (2:4 Punkte) kann mit einem Sieg überholt werden. Zudem Riemke zuletzt spielfrei hatte und zuvor zu Hause mit 19:24 gegen Brambauer unterlag. „Um nicht frühzeitig den Anschluss zu verlieren, müssen wir das Spiel gewinnen. Die Stimmung ist gut nach dem Brambauer-Spiel. Wenn wir diese Motivation und Einstellung in das Riemke-Spiel übertragen können, dann fahren wir nicht mit leeren Händen nach Hause“, sagt TuRa-Coach Andre Brandt zur Ausgangslage.

Romina Jackenkroll fehlt dem HC TuRa

Personell muss er allerdings eine Kröte schlucken. Romina Jackenkroll, die gegen Brambauer acht Treffer erzielte, wird fehlen. Hinzu kommt, dass die Mannschaft in der Woche nicht optimal trainieren konnte. Die Halle am Friedrichsberg ist aufgrund von Dacharbeiten geschlossen. So konnte Bergkamen nur in fremden Hallen und dort nur in einer Hälfte trainieren.

„Da müssen wir jetzt das Beste draus machen“, so Brandt. Neuzugang Lisa-Marie Kneller, die in Brambauer bereits einen Treffer beisteuerte, wird immer besser in das Mannschaftsgefüge integriert. Zudem wird Brandt seinen knappen Kader mit einigen Akteurinnen aus der eigenen Zweiten ergänzen. Emily Ritter, Gina Saarbeck, Juliane Cramer, Svea Brühl und Lara Knuf werden mit nach Riemke reisen.