Handball-Oberliga

„Nicht oberligatauglich“ – TuRa Bergkamen kämpft nach desaströser erster Halbzeit vergeblich

HC TuRa Bergkamen verschläft den Beginn des Spiels bei der HSG Gevelsberg-Silschede komplett und wirft in den ersten 20 Minuten nur zwei Tore. TuRas Trainer tobt - lobt seine Mannschaft aber trotzdem.
TuRa-Coach "Tomek" Rycharski stellt seine Mannschaft ein: In Hemer muss es zur Sache gehen. © Schürmann

Der HC TuRa Bergkamen muss eine empfindliche Niederlage bei Gevelsberg-Silschede hinnehmen. Das Spiel schien schon sehr früh entschieden, nach einer desaströsen Viertelstunde stand es bereits 1:9 und nach 22 Minuten 2:11.

„Wir haben wirklich katastrophal angefangen“, resümiert TuRa Trainer Thomas „Thomek“ Rycharski. Er tobt: „Unser Angriff war absolut nicht oberligatauglich!“ Nachdem die Turaner in den letzten acht Minuten der ersten Hälfte langsam ins Spiel fanden und sich zur Halbzeitpause ein 9:14 erkämpften, stellte Rycharski auf eine 4:2-Deckung um.

„Ich wusste, dass wir etwas ändern müssen. Wir sind dann zu einfachen Ballgewinnen gekommen und der Gegner ist fickerich geworden“, so der Trainer.

Bergkamen kämpft sich zurück ins Spiel

In der Tat kämpfte sich Bergkamen in Halbzeit zwei wieder endgültig ins Spiel zurück, konnte schon nach nur zwölf Minuten nach Wiederanpfiff das erste Unentschieden (16:16) feiern. Von dem TuRa-Druck angespornt legte der Gastgeber dann eine Schippe drauf und konnte sich bis zur 51. Minute auf 21:19 leicht absetzen.

Der HSG-Aufschwung wurde dann von einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe unterbrochen, die Bergkamen allerdings nicht nutzen konnte. Nach 53 gespielten Minuten stand beim 22:20 immer noch der Zwei-Tore-Vorsprung für den Gastgeber. „Wir schmeißen dann in Überzahl die Bälle weg, das ärgert mich“, moniert Rycharski.

Schlussendlich konnte Thorben Rossfeld in der letzten Minute nur noch zum 23:24 Endstand verkürzen. „Ein Punkt wäre meiner Meinung nach verdient gewesen. Ich kann meine Mannschaft und unseren wieder mal gut aufgelegten Torwart Niklas Walter unterm Strich für ihre Moral nur loben“, so das Statement vom TuRa-Trainer.

HC TuRa: Nowaczyk(4), Rossfeld (4), Terbeck(4), Webers(3), Prodel, Domanski, Fülber(3), Kauer, Wefing(2), Trost(1), Saarbeck(2), Walter