Der SuS Oberaden legte am Samstag am Römerberg gegen den PSV Recklinghausen eine gute Leistung hin und gewann am Ende. © Palschinski
Handball

Top-Torwart und Hechtsprung um den Ball: SuS Oberaden heiß wie Frittenfett

Da war Pfeffer drin: Der SuS Oberaden hat sein Auftakt-Match in der Verbandsliga gewonnen. Dabei glänzte ein starker Keeper und die tolle Moral des gesamten Teams.

Mit einem sicheren Heimsieg gegen den PSV Recklinghausen startet der SuS Oberaden in die aktuelle Verbandsligasaison.

Verbandsliga, Männer: SuS Oberaden – PSV Recklinghausen 37:19 (16:10). SuS-Trainer Mats-Yannick Roth, der zuvor in der SuS-Reserve auch aktiv am Ball war, hatte sich einen Matchplan zurechtgelegt. „Wir hatten den Schwerpunkt vor dem Spiel auf die Abwehrleistung gelegt. Das hat man in der ersten Hälfte gesehen. Wir sind über die Abwehr sehr gut ins Spiel hereingekommen“, berichtete Roth.

Und die „Cobras“ setzten den Plan des Trainers gut um. Mit dem Abwehr-Mittelblock Brannekämper/Hajduk und einem vor allen Dingen in Hälfte eins überragenden Torhüter Marvin Makus dahinter zog man dem PSV im Laufe der Spielzeit immer mehr den Zahn.

Hajduks beherzter Hechtsprung bereitet das 10:6 vor

Wie heiß der SuS an diesem Abend war, zeigte eine Szene nach gut 20 Spielminuten. Keeper Makus entschärfte mal wieder einen „Hundertprozentigen“ des PSV. Der Ball prallte vom Torwart ab und flog bis zur Mittellinie, wo ihn Lauris Hajduk mit einem beherzten Hechtsprung vor den Gegenspielern sicherte. Der folgende Angriff brachte dann die 10:6-Führung durch Tim Dittrich.

Nach dem Wechsel zog Oberaden schnell auf 21:11 weg. Doch Recklinghausen gab nicht auf und arbeitete sich wieder Tor um Tor heran. „In der zweiten Hälfte schleichen sich dann einige Konditionsfehler ein, da die erste Sieben fast durchgespielt hatte. Wir standen hinten zu langsam wieder in der Formation“, erläuterte Roth. Der PSV spielte in der Schlussviertelstunde eine offene Manndeckung und kam bis auf drei Treffer wieder heran (30:27). Im Schluss-Spurt machten die „Cobras“ dann aber endgültig den Sack zu.

Ein Sonderlob gab es vom Trainer für Torhüter Makus, Abwehrorganisator Brannekämper und Spielmacher Tim Fehring, der bei seiner Rückkehr nach Oberaden gleich einen starken Auftritt hinlegte. „Es war schön,. mal wieder vor Zuschauern zu spielen. Wir haben das als Team sehr gut gelöst. Es hat richtig Spaß gemacht und so können wir weiter machen“, freute sich Fehring nach dem Abpfiff.

SuS: Schäfer, Makus – Lauber (8), Hajduk (3), Herold (4/1), Rodefeld, Meier, Dittrich (4), Mosch, Stock (1), Brannekämper (7), Holtmann, Kurr, Fehring (10/1)

Strafminuten: 14 / 6

Torfolge: 2:2, 5:4, 12:7, 16:10 – 21:11, 22:15, 28:23, 30:27, 37:29