Über Marvin Makus sagt Trainer Stephan Schichler: „Er hat uns definitiv den Arsch gerettet.“ © Darius Palschinski
Handball-Verbandsliga

Torwart Makus nagelt das Tor zu: SuS Oberaden siegt trotz „Stimmung, wie auf einer Beerdigung“

Nachdem der SuS Oberaden in der ersten Halbzeit noch auf Sparflamme läuft, setzt sich das Team von Co-Trainer Stephan Schichler in Halbzeit zwei ab und siegt verdient. Schichler lobt zwei Spieler.

Erfolgreicher Samstagabend für den SuS Oberaden: Das Team von Interimstrainer Stephan Schichler siegt verdient im Heimspiel der Handball-Verbandsliga gegen den TV Emsdetten II mit 27:24.

Das Spiel war anfangs sehr ausgeglichen, nach den ersten zehn Minuten lag der SuS knapp mit 4:5 hinten. Dann schlug die Stunde von Oberaden-Torhüter Marvin Makus. „Er hat uns definitiv den Arsch gerettet. Der hat das Tor zehn Minuten lang zugenagelt“, so Schichler.

Weil aber auch der SuS kaum Zug zum Tor vorweisen konnte, fiel ganze sieben Minuten in der Partie kein Tor. Erst Bastian Herold brach in der 16. Minute den Bann mit seinem 5:5-Ausgleichstreffer. Nach 21 Minuten erspielte sich der TV Emsdetten die erste Zwei-Tore-Führung, zur Halbzeit stand es 11:12 aus Sicht des Gastgebers.

Stimmung „wie auf einer Beerdigung“

„In der ersten Halbzeit war die Stimmung bei uns gefühlt wie auf einer Beerdigung“, berichtet Oberadens Trainer Schichler. „Wir sind im Angriff nicht in die Tiefe gekommen und das Umschaltspiel war nicht gut.“ In der zweiten Hälfte fand der SuS dann deutlich besser ins Spiel. Oberaden nahm das Spiel in die Hand und kämpfte sich bis zur 45. Minute eine Vier-Tore-Führung (20:16) heraus.

„Wir haben die Deckung dann etwas offensiver gestaltet und die Stimmung war endlich da. Fabian Lauber macht dann drei Tore hintereinander, das tat gut“, so Schichler.

In der Schlussviertelstunde ließ SuS Oberaden dann nichts mehr anbrennen. Dichter als auf drei Tore kam der Gast aus Emsdetten nicht mehr an das Heimteam heran und musste sich letztendlich mit 27:24 geschlagen geben. „Vor allem Julian Mosch nach Verletzung und Fabi Lauber haben einen guten Job gemacht. Unterm Strich war der Sieg Einstellungssache“, so Schichlers Fazit.

SuS Oberaden: Schaefer, Lauber(6), Hajduk(4), Herold(4), Meier, Dittrich(2), Mosch(3), Stock, Brannekaemper(6), Holtmann(1), Kurr, Leniger(1), Fehring, Makus