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Ein Fußballer der SG Castrop II hat dem Spitzenreiter VfB Habinghorst Schaden zugefügt. Ein Korfball-Trainer war einst Reiseleiter der Nationalmannschaft. Unsere Geschichten aus dem Sport.

Castrop-Rauxel

, 30.10.2018 / Lesedauer: 3 min

Marco Bednarek, Kreisliga B-Fußballer der SG Castrop II, hat dem Spitzenreiter VfB Habinghorst einen Schaden zugefügt, obwohl er mit seinem Team am Sonntag deutlich mit 2:8 (0:4) in der Kampfbahn Habichthorst den Kürzeren zog. In der Schlussphase behalf sich Bednarek im Zweikampf mit Justin Schlingermann mit einem Trikot-Halten. Dieses hatte für das Textil fatale Folgen. Das Hemd riss nämlich am Rücken. Zur Strafe bekam Bednarek die Gelbe Karte – seine fünfte. Diese hat aber effektiv keine Sperre zur Folge, da sein Team am kommenden Sonntag spielfrei hat.

Uli Augat, ehemaliger Korfballtrainer der Nationalmannschaft sowie des KC Grün-Weiß und des KV Adler Rauxel, schwelgte in der vergangenen Woche in weiteren Erinnerungen, während er dem Reporter dieser Zeitung zur Weltmeisterschaft 2003 berichtete. Dabei kam darauf zu sprechen, wie die seine Teams die Freizeit zwischen den Spielen verbracht hat. Bei der WM 1995 in Neu Delhi (Indien) wurde etwa das riesige Mausoleum Taj Mahal besucht. Nicht ganz geheuer sei einigen Nationalspielern während der World Games 1997 das Ausflugsziel gewesen. Denn Augat und seine Schützlinge besuchten die dortige Sprungschanzenanlage. Augat: „Das war schon gewaltig hoch, auf der höchsten Schanze zu stehen. Einige von meinen Spielerinnen und Spielern sind da nicht mit hochgekommen.“

Wolfgang („Guido“) Baumann, Pressewart des Fußball-Landesligisten FC Frohlinde, hatte sich zuletzt für den Presse-Parkplatz neben dem Kunstrasenplatz an der Brandheide stark gemacht. Weil die beiden ausgewiesenen Plätze für die Reporter zumeist von fremden Fahrzeugen belegt sind, ergriff in den vergangenen Wochen die Initiative. Erstmals blockierte er zuletzt gegen den SSV Mühlhausen-Uelzen aus Unna den Stellplatz für den Reporter. Mit rot-weißen Hütchen, die er mit einer Eisenstange am Boden fixierte und mit einem Plakat auf die Reporter-Reservierung hingewiesen. Am Sonntag gegen den VfB Günnigfeld hat er die Sperre gar schon am frühen Morgen eingerichtet, erklärte der FCF-Mann. Sie hat funktioniert.

Lea Sander, Korfball-Nationalspielerin in Diensten des Regionalligisten KV Adler Rauxel, führte während der durch den Gewinn der Silbermedaille erfolgreichen Europameisterschaft in Friesland (Niederlande) Tagebuch. Dieses veröffentlichte auch auf der Internet-Plattform Facebook. Einer der ersten Einträge war dabei eine Schreckensmeldung. Sie schrieb: „Angekommen im Mädchenbungalow wurden wir direkt mit der Nachricht überrascht, dass eines unserer Zimmer von Marienkäfern eingenommen wurde. Fotos erspare ich euch jetzt.“ Die Invasion wurde jedoch weniger später behoben und die Käfer beseitigt. Somit wurde das Zimmer bewohnbar.

Kurt Wittler, heute über 90-jähriger Mitbegründer des Schweriner KC, war ein Ehrengast während der Korfball-Europameisterschaft in den Niederlanden. Er wurde hier von der Internationalen Korfball Föderation mit einer Ehrennadel ausgezeichnet worden. Mit der einen Honorierung wollte sich der Senior allerdings offenbar nicht zufrieden geben. Bei der offiziellen Siegerehrung stellte er sich einfach mit an. Und da die deutsche Nationalmanschaft nach der Endspielniederlage gegen die Niederlande mit Silbermedaillen ausgestattet wurde, bekam auch Wittler eine solche umgehängt. Anschließend ließ er sich auch noch mit dem DTB-Team sowie abschließend mit den drei jungen SKC-Frauen Karen Fuchs, Johanna Gnutt und Anna Schulte fotografieren.

Marcel Erdmann, Fußball-Spieler des FC Frohlinde in der Landesliga, quälte sich nach Spielschluss mehr schlecht als recht Richtung Parkplatz. Dabei hatte er am Sonntag in der Ersten Mannschaft gar nicht gespielt, sondern war der „Mann des Spiels“ beim Kreisliga-A-Match des FCF II gegen den Spitzenreiter BV Herne-Süd. Und eben dort ist es passiert, wie Kicker mit dem Spitzenamen „Erbse“ dem Reporter beim Verlassen der Anlage erklärte: „Ich habe einen Schlag auf die Wade bekommen und einen Bluterguss,. Aber ich habe ja die richtige Antwort auf das Foul gegeben“. Erdmann meinte seine beiden Tore, wobei er den Elfmeter zum 2:1 in der Nachspielzeit auch noch selbst mit letzter Kraft herausgeholt hatte.

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