6000 mörderische Meter für Margarete Jakschik in Leipzig

Rudern

CASTROP-RAUXEL Womöglich zu früh kam der DRV-Langstreckentest in Leipzig für die Castrop-Rauxeler Ruderin Margarete Jakschik (RV Rauxel). Beim Kräftemessen der Nationalmannschaft über "6000 mörderische Meter" (RVR-Pressewart Hans-Martin Polus) auf dem Saale-Elster-Kanal wurde die Europastädterin 17. nach 26:03 Minuten.

30.03.2010, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
War in Leipzig am Start: Margarete Jakschik.

War in Leipzig am Start: Margarete Jakschik.

Bei ihrem ersten Auftritt bei den U 23-Juniorinnen war Margarete Jakschik geschwächt durch eine Frühjahrsgrippe in den Wettbewerb mit den 22 Booten der besten Leichtgewichts-Ruderinnen gegangen. Bereits beim Ergotest habe sie "gefloppt", berichtet RVR-Sprecher Polus. Zumindest in der Wertung des Jahrganges 1991 belegte Jakschik Rang zwei hinter Caroline Delleschke von der Frankfurter RG. "Ich werde nach Ostern mit Merle Schäfer (Kölner RV, Anm.d. Red.) wieder Doppelzweier trainieren, und dann werden wir angreifen", gab Margarete Jakschik nach dem Rennen zu Protokoll.

Beim "Head of the River", dem größten Achterrennen der Welt auf der Themse, war in diesem Jahr der RVR nicht mit einem Boot dabei. Bundesliga-Ruderer Sebastian Polus startete aber mit dem Akademischen Ruderverein Westfalen Münster und überquerte nach 19:43.18 Minuten als 273. mit seinem Boot die Ziellinie.

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