ABC Merklinde stößt in Bochum am Titel vorbei

Billard: Deutsche Meisterschaft

Der Titel war für den ABC Merklinde zum Greifen nahe. Doch am Ende war es so wie immer in den vergangenen Jahren: Der DBC Bochum ist alter und neuer Deutscher Mehrkampfmeister am großen Billard. Das letzte Play-Off-Spiel gegen die Europastädter ging mit 6:2 an den Vorjahres-Meister.

CASTROP-RAUXEL

, 03.04.2016, 20:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
ABC Merklinde stößt in Bochum am Titel vorbei

Markus Dömer ist in der Woche von Samstag, 14. November, bis Sonntag, 22. November, bei den Deutschen Billard-Meisterschaften in Bad Wildungen dabei.

Glücklicher Jubel am Bochumer Holtkamp und vielleicht ein paar Tränen beim Billard-Team aus dem Castrop-Rauxeler Süden, das sich wie im Vorjahr mit dem Vize-Titel begnügen muss. Aber auch das ist aller Ehren wert. Merklindes Spieler Christian Pöther erklärte: "Es ist wirklich bitter, dass wir es wieder nicht geschafft haben, aber wir greifen natürlich in der neuen Saison mit frischem Mut an."

Am Sonntag musste dann der Favorit aus der Nachbarstadt zu seinem ausgewiesenen Können in dieser neuen Play-Off-Runde auch zu einem Füllhorn voller Glück greifen. Man denke nur an das Hinspiel, als Markus Dömer den Matchball nicht verwandelte, was ihn zu einer Rede bei der Siegerehrung veranlasste.

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Pöther berichtete: "Markus hat Bochum gratuliert, aber auch darauf hingewiesen, dass er den Sieg verschenkt hätte." Alles schien am Samstag für Merklinde zu laufen. Der ABC hatte den BC Hilden mit 8:0 besiegt und Bochum einen Punkt bei den BF Königshof gelassen.

Dömer gewann am Sonntag gegen Bochum sein Einbandspiel gegen Ludger Havlik. Nach der Niederlage von Pöther gegen Sam van Etten war die Stimmung auf ABC-Seite trotzdem gut. Nur eine siegreiche Partie der Cadrespieler hätte zum Titelgewinn gereicht. In der Hinrunde hatte Merklindes Niederländer Ferry Jong gegen den Schweizer Xavier Gretillat gewonnen und der Tscheche Marek Faus gegen Thomas Nockemann ein Remis erzielt. Doch auf den fremden Tischen lief es nicht so gut. Gretillat ließ sich von Jong nicht nochmal überrumpeln. Nockemann ließ diesmal nichts anbrennen.

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