Arminen-Trainer spart Geld für Merklinder Bierkiste

Auf der Außenbahn

Ein Castrop-Rauxeler Fußball-Trainer als Belohnung für geleistete Schützenhilfe im Falle eines Aufstiegs eine Belohnung angekündigt, der Vater eines Bundesliga-Billardspielers sorgt für einen gewissen Wohlfühlfaktor und eine Fußballerin kehrt zu ihren Wurzeln zurück. Dies und mehr gibt es hier, "Auf der Außenbahn".

CASTROP-RAUXEL

, 22.02.2016, 15:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Arminen-Trainer spart Geld für Merklinder Bierkiste

Arminia Ickerns Trainer Patrick Stich steht mit seiner Mannschaft auf Platz eins der Herner Fußball-Kreisliga 1.

Patrick Stich, Fußball-Trainer des neuen Kreisliga B-Spitzenreiters Arminia Ickern, muss wohl eine Summe Geld für den Sommer auf die hohe Kante legen. Gegenüber der Redaktion dieser Zeitung stellte er dem Team des SuS Merklinde II (9.) für den Fall des Ickerner Aufstiegs eine Kiste Bier als Prämie in Aussicht. Verdient haben sich die Merklinder diese mit ihrem 3:2-Sieg gegen den bisherigen Liga-Primus Arminia Sodingen. Bleibt abzuwarten, ob Stich auch weitere Castrop-Rauxeler Teams prämiert, die Sodingen und TSK Herne (3.) Punkte abknöpfen.

Theo Schürhoff, Geschäftsführer des Fußball-Bezirksligisten SV Wacker Obercastrop, war nach dem Abpfiff des 1:1 gegen Spitzenreiter Langenbochum aufgebracht, weil der Schiedsrichter das aus seiner Sicht "astreine Kopfballtor" zum 2:1 von Marcel Herder nach einem Eckball wegen eines Foulspiels nicht gegeben hatte. Schürhoff war wie einige andere Fans ganz nah am Geschehen. Wegen des quasi norddeutschen "Schiet-Wetters" hatte er unter dem Vordach des Vereinshauses Schutz gesucht und hatte nur wenige Meter entfernt eine gute Sicht auf die Szene.

Heinz-Josef Pöther, Billardspieler des ABC Merklinde und Vater von Bundesliga-Akteur Christian, hat wie seine Ehefrau Gudrun maßgeblichen Anteil daran, dass sich die ausländischen Elite-Spieler des ABC wohlfühlen. Auf Pöthers Hof in Datteln gibt es neben den Übernachtungs-Möglichkeiten bei Mama Gudrun etwas Leckeres zum Essen. Weil Papa "Jupp" die Jungs zu den Bundesliga-Spielen nach Krefeld und Hilden chauffierte, konnten sich diese entspannt vorbereiten. In Krefeld hat das gut gewirkt, beim unerwarteten 0:8 in Hilden nicht.

Franziska Dretakis, Fußballerinnen zuletzt beim SuS Pöppinghausen, ist während der Winterpause quasi zurück zu ihren Wurzeln gekehrt. Nach dem Rückzug des Pöppinghauser Teams aus der Kreisliga B, hat die 51-Jährige sich wieder bei Victoria Habinghorst (Bezirksliga) angemeldet, wo sie ihre spät begonnene fußballerische Laufbahn einst begonnen hatte.

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