Auf der Außenbahn: Über schlagfertige Interview-Partner

CASTROP-RAUXEL Yorck Polus ist in Sachen Sport viel für das ZDF unterwegs. Er kommt aus Castrop-Rauxel und war dort einst für die Ruderer des RV Rauxel aktiv. Am Wochenende aber war er in Schweden beim Sklilanglauf - und zeigte vor laufenden Kameras seine schlagfertige Seite. Ähnlich versiert gab sich Fußballprofi Baris Özbek. Dies und mehr heute auf unserer Außenbahn.

von Von Carsten Loos

, 23.03.2009, 15:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Yorck Polus, ehemaliger Ruderer des RV Rauxel, konnte am Wochenende seinen Vereinskameraden nur aus der Ferne die Daumen drücken, als die sich auf der Themse in London im Achter der 7,2 Kilometer langen Prüfung gegen Wind und Wellen beim "Head Of The River-Race" stellten. Polus war als ZDF-Sportreporter unterwegs: diesmal beim Saisonfinale der Skilangläufer im schwedischen Ort Falun. Dort interviewte er unter anderem den oft kantigen Bundestrainer Jochen Behle. Der betonte, er habe mit Kritik umzugehen gelernt, schließlich habe er "ein dickes Kreuz". Woraufhin Polus ob der offensichtlichen Leibesfülle des früheren Olympia-Athleten spontan konterte: "Nicht nur ein dickes Kreuz, hätte ich fast gesagt."

Baris Özbek, aus Schwerin stammender Fußball-Profi von Galatasaray Istanbul, musste in der letzten Woche mit seinem türkischen Club die Segel im Achtelfinale des UEFA-Cups gegen den Hamburger SV streichen. Als deutscher U21-Nationalspieler war er nach der Niederlage gern gefragter Interview-Partner. Wobei sich Özbek als durchaus schlagfertig erwies. Ein TV-Reporter wollte ob der ZDF-Übertragung wissen, ob es für den Europastädter schade sei, die Begegnung verloren zu haben, schließlich hätte doch sicher viel Verwandschaft in Deutschland bei diesem Spiel zugeschaut? Woraufhin Özbek den Mann flink abgrätschte: "Die schauen bei meinen Spielen immer zu."Katja Steinweg, Squasherin, wird womöglich in der nächsten Saison als erste Spielerin aus Castrop-Rauxel in der Frauen-Bundesliga aufschlagen. Vor einigen Jahren vom 1. CSC Forum zu Satzballtrauma Essen gewechselt, machte die Europastädterin jetzt mit ihrem neuen Verein das Meisterstück in der Regionalliga. Am letzten Spieltag reichte ein Sieg aus zwei Spielen zum finalen Triumph. Für Steinweg war es persönlich auch ein erfolgreiches Spieljahr: Von elf Spielen konnte sie acht für sich entscheiden.Was Fußball-Routinier Dirk Laudien vom SV Wacker Obercastrop über seinen Teamkameraden und Vertreter Maurice Ottberg sagte, lesen Sie auf der Außenbahn in der Dienstagsausgabe (24. März) der Castrop-Rauxeler Ruhr Nachrichten.

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