Beide Schweriner Keeper stehen auf der Verletztenliste, die SG Castrop muss punkten

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In der Fußball-Bezirksliga empfängt die Spvg Schwerin den SV Vestia Disteln mit schlechten Voraussetzungen auf einer Position zum Topspiel. Die SG Castrop bestreitet Kellerduell.

Castrop-Rauxel

, 05.10.2019, 08:28 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der neunte Bezirksliga-Spieltag ist für die heimischen Teams richtungsweisend: Die Spvg Schwerin (4.) bliebe mit einem Sieg gegen Vestia Disteln (3.) der Spitze auf den Fersen. Der SG Castrop (14.) geht es bei Westfalia Gelsenkirchen (10.) darum, wieder in die Erfolgsspur zu kommen.

Schwerin - Vestia Disteln

(So, 15, Grafweg)

Beide Teams haben die Generalprobe für das Topspiel siegreich erledigt. Die Spvg Schwerin mit Kampf beim 3:2 bei Teutonia SuS Waltrop. Trainer Dennis Hasecke sagte: „Dort haben wir gezeigt, dass wir eine Aufgabe nicht nur fußballerisch lösen können.“ Vestia Disteln besiegte mit 2:0 den Tabellenführer FC Marl. Was allen Spitzenklubs die Hoffnung gibt, dass Marl den Meistertitel noch nicht sicher hat.

Schwerin steckt in einem Dilemma: Beide Torhüter stehen auf der Verletztenliste. Cedric Niemeyer erwischte es in Waltrop in der Schlussphase. Marius Brödner hat weiterhin Knieprobleme. Was tun? „Keine Ahnung, wir rätseln noch“, sagt Hasecke. Die Lösung könnte Tim Dinter sein. Der aber hat schon wochenlang nicht mehr trainiert. Ein Funke Hoffnung bleibt: „Eventuell wird Cedric doch fit. Bis Sonntag sind es ja noch zwei Tage“, so Hasecke am Freitag. Es bleibt spannend, wer zwischen den Pfosten steht.

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Andererseits ist am Sonntag auf dem Sportplatz am Grafweg gewiss: Distelns Torjäger Philipp Müller (9 Tore) darf die blau-gelbe Abwehr nicht so frei durchlaufen lassen wie zuletzt den Waltroper Lutz Hamann. Das sieht Trainer Hasecke ebenso: „Müller macht solche Dinger rein.“ Doch Obacht: Vestia ist offensiv nicht allein Müller.

Westf. Gelsenk. - SG Castrop

(So, 15, Trinenkamp)

Nach zwei deutlichen Niederlagen in Folge gegen den Erler SV (0:11) und beim SC Hassel (0:4) zieht Castrops Trainer Tino Westphal die Reißleine und läuft selbst als Mittelfeldspieler auf. Er sagt: „Ich traue mir die Pässe in die Schnittstellen zu, die ich bislang vermisse. Meine Mannschaft spielt zu viele Querpässe.“

Zuletzt gegen Erle musste Westphal über die Hälfte der Stammspieler ersetzen und weiß: „Personell wird es für uns in Gelsenkirchen nicht besser aussehen.“ Eher schlechter: Denn Manuel Backes hat einen Urlaub angetreten. Der personelle Engpass wirkt sich spürbar auf den zweiten Spielertrainer, Dennis Dannemann, aus. Westphal sagt: „Ihn trifft es hart. Er muss sich jede Woche auf einen anderen Nebenmann in der Innenverteidigung einstellen.“

Tino Westphal blickt optimistisch in die Zukunft: „Wenn wir eine kleine Serie starten, sind wir unten raus.“ Aktuell ist die SG Castrop Vorletzte, kann sich von den beiden Abstiegsrängen durch Siege in Gelsenkirchen und am Sonntag, 13. Oktober, gegen die SF Stuckenbusch (13.) lösen.

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