Betrübte Adler, gute Laune bei den Albatrossen

Korfball

Die Korfballer des KV Adler Rauxel und des HKC Albatros mussten ihre ersten Entscheidungsspiele in Werne an der Lippe austragen. Diese „Heimpartien“ hatten es in sich.

Castrop-Rauxel

, 07.05.2019, 10:53 Uhr / Lesedauer: 2 min
Betrübte Adler, gute Laune bei den Albatrossen

Marc Lüßer, Trainer des HKC Albatros, freute sich über einen deutlichen Sieg seiner Mannschaft im Relegationsspiel gegen den TuS Schildgen 3. © David Döring

Betrübte Adler und gut gelaunte Albatrosse gab es am Sonntag in der Sporthalle des Schulzentrums „Im Lindert“ in Werne an der Lippe zu sehen. Der KV Adler Rauxel hatte das erste von drei möglichen Endspielen um den Regionalliga-Titel gegen den Titelverteidiger SG Pegasus Rommerscheid mit 24:29 verloren. Dem Henrichenburger KC Albatros gelang im ersten Relegationsspiel gegen den Abstieg aus Deutschlands höchster Spielklasse zuvor ein überraschend deutlicher 32:14-Sieg gegen den Oberliga-Zweiten TuS Schildgen 3.

Betrübte Adler, gute Laune bei den Albatrossen

Rauxels Henning Schmidt (am Ball) und sein Team mussten sich in Werne an der Lippe im ersten Endspiel um die Regionalliga-Meisterschaft mit 24:29 dem amtierenden Meister SG Pegasus Rommerscheid beugen. © David Döring

Die Rauxeler hatten zur Pause gegen den Meister aus dem Rheinland bereits mit 14:20 zurückgelegen. Spieler Tim Langhorst berichtete: „Es war ein hart umkämpftes Spiel mit vielen Treffern. In einer kurzen Phase, in der wir nicht getroffen haben, haben wir den Anschluss verloren.“ Sein Team glaube allerdings noch immer an den Titelgewinn. Dazu muss am Samstag, 11. Mai, in Bergisch Gladbach (Anwurf: 14.30 Uhr, Halle am Ahornweg) allerdings ein Sieg mit zumindest fünf Körben Vorsprung her. Denn sollte Pegasus gewinnen, es zu einem Unentschieden oder einem Adler-Sieg mit weniger als fünf Körben kommen, wäre Rommerscheid Meister. Zu einem dritten Finale wie in den vergangenen Jahren kommt es diesmal nicht. Damals wurde nur die Anzahl der Siege gezählt. Bei einem 1:1-Gleichstand gab es ein abschließendes Duell. Jetzt sind die Körbe aus zwei Begegnungen ausschlaggebend.

Adler-Vorsitzender ist Optimist

Der Adler-Vorsitzende Bastian Held meint: „Ich traue dem Team und den Trainer zu 100 Prozent einen Sieg zu. Das Potential und den Willen dazu hat es auf jeden Fall.“

Vor zwei Jahren mussten die Rauxeler bereits nach zwei Endspielen die Segel streichen. Sie verloren im Rheinland gegen Pegasus mit 19:21 sowie im Rückspiel in Castrop-Rauxel mit 18:20.

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Der HKC Albatros, der die Regionalliga-Saison auf dem vorletzten Platz beendet hatte, scheint sich in der höchsten deutschen Spielklasse halten zu können. Das erste von zwei Relegationsspielen deutlich mit 32:14 (12:7) gegen den Oberliga-Zweiten TuS Schildgen 3 gewinnen.

Starke zweite Halbzeit

HKC-Spieler Jan Rzisnik, der wegen einer Gelb-Sperre zuschauen musste, berichtete: „Zu Beginn des Spiels fehlte uns etwas die Durchschlagskraft, sodass wir uns nicht absetzen konnten.“ Zwischenzeitlich stand es 5:5 (14.). Danach verletzte sich Tanja Krasemann und die Albatrosse mussten sich sammeln. Nach der Halbzeitpause gelang es den Castrop-Rauxelern, dominanter aufzutreten und einen klaren Sieg herauszuwerfen. Das Rückspiel am 11. Mai dürfen die Henrichenburger gar verlieren – mit bis zu 17 Körben Rückstand. Der Sieger der Summe aus den beiden Spielen (bei je einem Sieg mit Auswertung der Körbe) spielt in der Regionalliga.

Da am Wochenende in Castrop-Rauxel keine Sporthalle zur Verfügung stand, gingen die Duelle in Werne an der Lippe über die Bühne. Der dort beheimatete SV Stockum spielte die Gastgeberrolle.

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