Bienek-Team landet auf Platz drei in Hamburg

Rollstuhlbasketball: Deutscher Pokal

Der Habinghorster Rollstuhlbasketballer André Bienek und sein Oettinger RSB Team Thüringen sind beim Endrunden-Turnier im Deutschen Pokal-Wettbewerb (DRS-Pokal) in Hamburg Dritte geworden.

CASTROP-RAUXEL

, 29.03.2015, 21:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das "kleine Finale" gewann die Mannschaft aus dem ostdeutschen Elxleben (nördlich von Erfurt) am Sonntag mit 76:62 (39:32) in der Wilhelmsburger Inselparkhalle gegen Goldmann Dolphins Trier. Hier kam André Bienek auf neun Punkte. Tags zuvor hatten Bienek und Co. das Halbfinale gegen den Pokal-Verteidiger und Dauerrivalen RSV Lahn-Dill (Hessen) mit 68:85 verloren - trotz der elf Punkte, die André Bienek beisteuerte.

Das war die erste Niederlage für Thüringen im Jahr 2015. Auch das Liga-Spiel gegen die Hessen hatten sie gewonnen. André Bienek sagte nach dem Turnier: "Der dritte Platz ist zwar ein Trost für uns, aber die Halbfinal-Niederlage tut schon weh. Wir haben einfach die zwei sehr starken Amerikaner von Lahn-Dill nicht unter Kontrolle bekommen." 

Für das erste Finale um die Deutsche Meisterschaft daheim gegen Lahn-Dill am Samstag, 11. April, kündigte der Habinghorster an: "Wir werden das Spiel analysieren, unsere Schlüsse daraus ziehen. Wir dürfen uns nicht das Spiel des Gegners aufzwingen lassen." Lahn-Dill holte sich wie im Vorjahr den DRS-Pokal. Im Endspiel feierte der Titelverteidiger einen 77:52-Sieg gegen den Gastgeber BG Baskets Hamburg.

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