Buddes schnelle Bude und ein tragischer Held

Auf der Außenbahn

Ganz eilig hatte es am Sonntag Merklindes Linus Budde, der mit seinem Treffer nach elf Sekunden gegen Börnig fast so schnell traf, wie beiden Bundesliga Rekord-Schützen Karim Bellarabi und Kevin Volland. Gute Minuten hatte auch ein B-Liga-Kicker, der nach einem Doppelpack aber noch zum tragischen Helden wurde.

CASTROP-RAUXEL

12.10.2015, 14:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Linus Budde (Mitte) ist gegen Börnig ein ganz schneller Treffer gelungen. Nur elf Sekunden brauchte der Merklinder für das 1:0. Dass sein Abschluss wohl als Flanke gedacht war, dürfte ihm natürlich herzlich egal sein.

Linus Budde (Mitte) ist gegen Börnig ein ganz schneller Treffer gelungen. Nur elf Sekunden brauchte der Merklinder für das 1:0. Dass sein Abschluss wohl als Flanke gedacht war, dürfte ihm natürlich herzlich egal sein.

Linus Budde, Fußballer beim A-Kreisligisten SuS Merklinde, könnte mit seinem Treffer zum 1:0 gegen den VfB Börnig Geschichte geschrieben haben. Denn Budde traf bereits nach elf Sekunden mit einer "verunglückten" Flanke ins gegnerische Netz. Zum Vergleich: Das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte erzielten Karim Bellarabi (Bayer 04 Leverkusen) und Kevin Volland (TSG Hoffenheim) nach jeweils neun Sekunden. Nach elf Sekunden, so wie Budde, trafen Giovane Elber (Bayern München), Paul Freier (VfL Bochum) und Ulf Kirsten (Bayer 04 Leverkusen).

Marco Neumann, Fußballer des B-Kreisligisten VfB Habinghorst II, ging in der Partie bei Victoria Habinghorst als "tragischer Held" vom Platz. Innerhalb von drei Minuten gelangen dem Habinghorster zwei Treffer und das Spiel war beim Stand von 3:0 in der 63. Minute so gut wie entschieden. Zwölf Minuten später folgte aber der unrühmliche Höhepunkt, als Neumann dann wegen Nachtretens die Rote Karte sah.

Michael Esser, Castrop-Rauxeler Profifußball-Torwart in Diensten des österreichischen Erstligisten SK Sturm Graz, bekam es am Wochenende mit einem ungewöhnlichen Gegner zu tun. Die Grazer nutzten die Länderspiel-Pause zu einem Spiel gegen den Sieger des "Stammtisch-Cups" für Hobby-Mannschaften, ein Team mit dem klangvollen Namen "Kraftwerk Ü30". Dabei verlebten Esser und seine Kollegen einen ruhigen Nachmittag. Nur ein Mal, sieben Minute vor dem Spielende, musste der Keeper hinter sich greifen. Da stand es schon 13:0 für die Grazer, die letztlich standesgemäß mit 15:1 gewannen.

 

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