Castroper Herren behalten die Nerven - und steigen auf

Handball

CASTROP-RAUXEL "Nie wieder zweitklassig", jubelten die Handballer des Castroper TV nach dem letzten Saisonspiel bei Elmar Herne. Der 32:22-Erfolg bescherte ihnen den Aufstieg in die 1. Kreisklasse.

29.05.2009, 18:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Castroper Herren behalten die Nerven - und steigen auf

Zur Vorgeschichte: Bereits im Februar hatte der CTV Herne knapp geschlagen. Doch die Herner legten Einspruch ein, weil die Schiedsrichter eine vierminütige Zeitstrafe falsch verteilt hatten. Auch die Sportgerichte waren sich nicht einig. Das endgültige Urteil - Annullierung des Ergebnisses und Wiederholung des Spiels - fiel erst vor 14 Tagen.

Aufstiegs-Endspiel

Zu einem echten Endspiel wurde das Duell durch die Auf- und Abstiegsentscheidungen in den oberen Ligen. Weil die HSG Rauxel-Schwerin in der Bezirksliga blieb, wurde auch Rang drei in der 2. Kreisklasse noch zu einem Aufstiegsplatz - und um den stritten sich der Castroper TV und Elmar Herne im direkten Duell. Entsprechend ehrgeizig gingen beide Teams ins Spiel. Herne nahm CTV-Spielmacher Benedikt Kochstädt in Manndeckung. Das brachte den Gastgebern aber zunächst wenig, die Castroper führten konstant mit ein oder zwei Toren. Unmittelbar vor der Pause nutzte Herne aber zwei Fehler in der CTV-Defensive, um mit 16:15 in Führung zu gehen.

Kube hält drei Siebenmeter In der zweiten Halbzeit lief es bei den Castropern aber deutlich besser. Vor allem die Abwehr stand sicher, ließ nach der Pause nur noch sechs Gegentreffer zu. Torwart Christoph Kube entschärfte drei Siebenmeter. So erspielten sich die Castroper eine Fünf-Tore-Führung, die sie gegen Ende des Spiels auf zehn Treffer ausbauten.

Damit hat die Mannschaft innerhalb von nur vier Jahren den Sprung von der 3. in die 1. Kreisklasse geschafft.

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