Cavendish-Sturz verhindert Tagessieg für Sieberg-Team

Tour de France

Es wurde nichts mit dem angepeilten Tagessieg für das Rad-Team Lotto-Belisol um den Castrop-Rauxeler Marcel Sieberg auf den ersten beiden Etappen der Tour de France.

CASTROP-RAUXEL

, 06.07.2014, 19:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Cavendish-Sturz verhindert Tagessieg für Sieberg-Team

Marcel Sieberg (3.v.l.) umringt von seinen Mannschaftskollegen vom Team Lotto-Belisol. Die Equipe des belgischen Rennstalls leistete auf der ersten Etappe von Leeds nach Harrogate viel Führungsarbeit, wurde aber letztlich nicht mit dem Tagessieg belohnt.

 

 

Die Tour de France startete in diesem Jahr in England, über 190,5 Kilometer ging es von Leeds nach Harrogate. Das Team Lotto-Belisol leistete viel Führungsarbeit auf der Etappe, die von vielen engen Passagen geprägt war. Vor allem die zahlreichen Zuschauer bereiteten Sieberg und Co. Probleme.

Der Castrop-Rauxeler erklärt: "Durch die Zuschauermassen war es sehr gefährlich, weil sie teilweise auf der Strecke standen." Sieberg kam letztlich zeitgleich mit dem Sieger Marcel Kittel (Giant-Shimano) im Hauptfeld ins Ziel. Am zweiten Tag der Rundfahrt ging es dann über 201 Kilometer von York nach Sheffield. Viele Anstiege machten den Fahrern zu schaffen, darunter auch Sieberg. "Die Etappe war brutal. 3400 Höhenmeter sind für den zweiten Tag einfach zu viel", so der Europastädter.

Ein Großteil des Fahrerfeldes musste den vielen Anstiegen Tribut zollen und ließ im Laufe der Etappe zu den Spitzenfahrern abreißen. Sieberg kam zusammen mit Greipel und den weiteren "Sprint-Experten" mit 19:50 Minuten Rückstand ins Ziel. Am Montag, 7. Juli, kommt eine vergleichsweise leichte Etappe auf die Radprofis zu. Es geht über 155 Kilometer von der Universitätsstadt Cambridge bis nach London. Kurz vor dem Ziel in der britischen Hauptstadt machen die Fahrer einen Schlenker um den Buckingham Palace, ehe auf der breiten Zufahrtsstraße "The Mall" um den Sieg gesprintet wird.

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