Clausen gegen drei für die Westfalenauswahl

Auf der Außenbahn

Stadtsportverband versus Championsleague; ein Spieler der HSG Rauxel-Schwerin, der für die Westfalenauswahl zur Wahl steht und mahnende Worte des Sportjugend-Vorsitzenden im Stadtsportverband, der keine Lust darauf hat, dass der Jugendtag auch bei ihm im Wohnzimmer hätte vonstatten gehen können.

CASTROP-RAUXEL

, 21.03.2016, 17:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sebastian Clausen feierte seinen Abschied als Handball-Trainer der HSG Rauxel-Schwerin 2.

Sebastian Clausen feierte seinen Abschied als Handball-Trainer der HSG Rauxel-Schwerin 2.

Ulrich Romahn, im Amt bestätigter Vorsitzender des Stadtsportverbandes (SSV), stand bei der Mitgliederversammlung am Mittwochabend in Konkurrenz zum fast zeitgleich stattfindenden Champions-League-Spiel des FC Bayern München gegen Juventus Turin. "Ich freue mich, dass Sie offenbar keine Bayern-München-Fans sind", sagte Romahn schmunzelnd angesichts der gut gefüllten Sitzreihen im Ratsaal. Im Vorjahr hatte es eine ähnliche Konstellation gegeben: Damals fand die SSV-Versammlung am Abend des Champions League-Halbfinals zwischen den Bayern und dem FC Barcelona statt.

Sebastian Clausen, Handballer der HSG Rauxel-Schwerin, winkt ein Einsatz in einem westfälischen "All-Star-Team", das gegen den Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen antreten wird. Der Kreisläufer gehört zu jenen Spielern, die auf der Seite der Hammer Handballvereins im sozialen Netzwerk Facebook zur Auswahl stehen. Jeweils zwei Akteure pro Position, die dort bis Montag, 4. April, die meisten "Gefällt mir"-Angaben erhalten, dürfen in der Partie auflaufen. Vor zwei Jahren hatte Clausens Teamkollege Björn Wieser gegen Hamm auf dem Parkett gestanden.

 

Der Kader für die Voting-Phase steht - stimmt jetzt bis zum 04.04. – 10.00 Uhr mit Hilfe eines Likes ab. Die 2 Spieler...

Posted by

on 

 

Ulli Müller, Vorsitzender der Sportjugend im Stadtsportverband, nutzte die SSV-Mitgliederversammlung am Mittwoch, um noch einmal auf das drastisch abnehmende Interesse an der Vorstandsarbeit in der Jugendorganisation hinzuweisen. Durch die "Yesterday"-Serie in dieser Zeitung sei er daran erinnert worden, dass noch vor 20 Jahren 60 Vereinsvertreter am Jugendtag teilgenommen hätten, berichtete Müller. 2015 hingegen sei der Zuspruch äußerst gering gewesen. "Den Jugendtag hätten wir bequem bei mir zu Hause im Wohnzimmer stattfinden lassen können."

Lesen Sie jetzt