Clausen-Team kann noch nicht nachlegen

Handball-Landesliga

Nach dem ersten Saisonsieg hätte die HSG Rauxel-Schwerin den Rückstand zum rettenden Ufer verkürzen können. Das Vorhaben ging schief.

Castrop-Rauxel

, 26.01.2020, 21:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gesprächsbedarf mit dem Schiedsrichter hatte HSG-Trainer Sebastian Clausen (l) während der Partie gegen Westfalia Hombruch2 . An den Unparteiischen lag es aber letztlich nicht, dass sein Team mit 19:30 baden ging.

Gesprächsbedarf mit dem Schiedsrichter hatte HSG-Trainer Sebastian Clausen (l) während der Partie gegen Westfalia Hombruch2 . An den Unparteiischen lag es aber letztlich nicht, dass sein Team mit 19:30 baden ging. © Volker Engel

Der Rückenwind des ersten Saisonsieges vor Wochenfrist gegen Borussia Höchsten (25:22) war für die Handballer des Landesliga-Letzten HSG Rauxel-Schwerin am Sonntag nur 20 Minuten spürbar. Im Duell mit Westfalia Hombruch 2 war der Wind danach nur noch ein laues Lüftchen.

Die Rauxel-Schweriner verloren am Ende am ersten Rückrundenspieltag sehr deutlich gegen den Mitaufsteiger aus Dortmund mit 19:30 (10:18). Dabei hatte die HSG nach zehn Minuten durch einen Treffer von Lukas Steinhoff mit 4:3 geführt. Das 7:11 in der 18. Minute war danach kein Beinbruch. Der kam allerdings danach. Aus vier Toren Rückstand wurden acht zur Pause (10:18).

Ungünstige Situationen

Rauxel-Schwerins Trainer Sebastian Clausen erklärte: „Plötzlich war es wieder so, dass wir in ungünstigen Situationen auf das Tor geworfen haben und in der Abwehr leichte Tore zugelassen haben.“ Zudem hätten die Hombrucher im Vergleich zu Borussia Höchsten zwei spielintelligentere Akteure auf dem Parkett gehabt. Bei den Gästen stach nämlich neben Routinier Patrick Hoffmann (4 Tore) auch Youngster Jan Sasse (4) heraus. Beide trafen nicht nur. Clausen: „Beide hatten im Rückraum immer wieder das Auge dafür, wie sie ihre Mitspieler einsetzen können.“ Tim Gädke (6 Tore) und Marcel Stenzel (5) profitierten vermehrt davon.

Und: Hombruchs Keeper Luke Wiethaus zog den Castrop-Rauxelern den Zahn. Clausen: „Er ist bei seinen Bewegungsabläufen geblieben und hat so einige Würfe gehalten.“

Die Folge: Plötzlich standen in der zweiten Halbzeit stets neun Tore Rückstand auf der Anzeige-Tafel der ASG-Sporthalle – und in den abschließenden sieben Minuten ging die Schere sogar noch weiter auseinander, bis zu elf Toren.

Gegen Konkurrenten

HSG-Trainer Clausen setzt seine Hoffnungen auf den Klassenverbleib in zwei der kommenden drei Spiele. Nach dem Duell beim Tabellenzweiten HC Westfalia Herne empfangen die Rauxel-Schweriner zwei Konkurrenten im Abstiegskampf in eigener Halle. Der TuS Oespel-Kley (9.) und der VfL Brambauer (11.) schauen an den Sonntagen, 9. Februar und 16. Februar, an der Schillerstraße vorbei.

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