Der Aberglaube hilft Stich-Team auf Platz eins

Auf der Außenbahn

Alles nur Aberglaube? Schaut man sich die Vorkehrungen von Arminia Ickerns Coach Patrick Stich vor dem Topspiel gegen Dingen in der Kreisliga B an, muss Aberglaube etwas bringen. Der Trainer nennt einen Ortswechsel innerhalb der Platzanlage jedenfalls als "Mit-Grund" für den Sieg und den Sprung an die Tabellenspitze.

Castrop-Rauxel

, 31.08.2015, 16:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Aberglaube hilft Stich-Team auf Platz eins

Riyad Shibli besorgte das 1:0 für Arminia Ickern, das Raspel und Steinchen noch auf ein 3:0 schraubten.

Patrick Stich, Fußball-Trainer des neuen Kreisliga B-Spitzenreiters Arminia Ickern, hat am Sonntag vor dem 3:0-Sieg beim SV Dingen aus Aberglauben eine Veränderung herbeigeführt. In den vergangenen Partien an der Westheide hatte er sich mit der Einwechselbank auf der nördlichen Seite des Ascheplatz aufgebaut. Stich: "In den vergangenen Jahren haben wir hier nur einen Punkt geholt, jetzt habe ich mich auf die andere Seite gestellt." Mit Erfolg. Sein Team luchste den Gastgebern den ersten Platz ab.

Besonders schön übrigens Kerim-Can Steinchens Freistoßknaller zum 3:0-Endstand, das seinen Weg in die sozialen Medien gefunden hat:

 

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on Sonntag, 30. August 2015

 

Klaus Holzner, Vorstandsmann bei den Kreisliga-B-Fußballern des SV Dingen, hatte am Sonntag einen doppelten Verlust zu verkraften. Seine Mannschaft unterlag Arminia Ickern mit 0:3. Somit war die Tabellenspitze futsch. Zudem wurde Holzner vom Schiedsrichter Mitte der zweiten Halbzeit aus dem Innenraum des Ascheplatzes an der Westheide verwiesen. Dadurch musste er seinen Platz unter dem Sonnenschirm an der Mittellinie verlassen und bekam keinen neuen Schattenplatz vor dem Clubheim geboten.

Udo Drees, früherer Fußballtrainer (auch vom SV Wacker Obercastrop), sorgte für einige Lacher in der Pause des Derbys im Vereinsheim. Als Wacker-Geschäftsführer Theo Schürhoff nach der Zuschauerzahl gefragt wurde, rief Drees in die Runde: "Theo pass auf was du sagst, das Finanzamt hört immer mit." Dabei war eine große Rechnerei gar nicht nötig. Die 76 zahlenden Zuschauer hätte der gute Theo persönlich mit der Hand begrüßen können.

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