Der Bart ist jetzt ab bei Björn Böcking

Auf der Außenbahn

Die Handballer des TuS Ickern spielen auch in der kommenden Saison in der Landesliga. Für Spieler Björn Böcking heißt, dass er sich wieder rasieren darf. Er hatte sich einen stattlichen "Klassenverbleibs-Bart" stehen lassen. Hier finden Sie weitere Anekdoten über heimische Leute im Sport.

CASTROP-RAUXEL

, 28.04.2014, 13:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

neuer Deutscher Meister der Freien Partie am großen Billard, konnte das erfolgreiche Wochenende getreu des Mottos "Wenn einer eine Reise macht, dann kann er viel erzählen", umschreiben. Vordergründig galt das Thema natürlich dem DM-Titel in Bad Wildungen. Dort traf der Schweriner, der am 9. Juni nunmehr 21 Jahre alt wird, zum letzten Mal auf seine nationalen Mitstreiter im Nachwuchsbereich der letzten Jahre. Weil sich mittlerweile richtige Freundschaften - trotz aller sportlicher Rivalitäten - entwickelten, wurde das letzte Aufeinandertreffen auf Junioren-Ebene gebührend gefeiert. So erzählte Reuter, dass man am Abschlussabend auf der gebuchten Bowlingbahn, anstatt zu bowlen, in gemütlicher Runde gleich an der Theke sitzen blieb.

Co-Trainer des Handball-Landesligisten TuS Ickern, hatte eigentlich im Vorfeld der Partie gegen den TV Brechten (21:17) einen Besuch beim Spiel des Abstiegs-Konkurrenten VfL Gladbeck 2 gegen Schalke geplant. Da der Klassenverbleib des TuS aber bereits am Vorabend durch die Niederlage des ATV Dorstfeld in Hombruch gesichert war, verzichtete Becker auf die Reise. "Ich wollte auch rechtzeitig hier sein, um meinem Trainerkollegen Ralf Utech noch einen kompletten Einsatz als Spieler in unserer zweiten Mannschaft zu ermöglichen", kommentierte er schmunzelnd.

Spieler des Handball-Landesligisten TuS Ickern, darf sich wieder rasieren. Zuletzt hatte er sich auf einem Foto im sozialen Netzwerk Facebook mit einem stattlichen Vollbart präsentiert. "Noch ein Sieg... dann ist er ab", lautete Böckings Ansage dazu. Nachdem der TuS am Sonntag mit 21:17 gegen Brechten gewonnen hat, kann der "Klassenverbleibs-Bart" ab. Wermutstropfen für Böcking: Verletzungsbedingt konnte er das entscheidende Spiel nur von der Tribüne aus verfolgen.

Handball-Trainer des Bezirksligisten HSG Rauxel-Schwerin und von Beruf Polizeibeamter, mag am Sonntag kurzzeitig an eine Geschwindigkeitsübertretung nachgedacht haben. Der HSG-Coach machte sich direkt nach der Partie der Rauxel-Schweriner beim Aplerbecker SC (33:33) auf den Weg, um auch seinem Amt als Handballabteilungsleiter beim TuS Bommern gerecht zu werden. Er hatte nicht viel Zeit, um zum Anpfiff des Landesligisten beim HC Heeren-Werve in der Halle zu sein. Auf der Tribüne gab er gar noch die letzten Fakten des HSG-Spiels per Telefon an die Presse weiter - und sah einen 28:27-Sieg seines Teams.

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