Der erste "No To Racism Cup" war ein Erfolg

Fußball

Zwei Hände, die einen Ball hochhalten: So sah der Pokal beim "1. No To Racism-Cup" aus, den der Westfalenligist Hedefspor Hattingen hochstemmen durfte. Das Team des Gastgebers SG Eintracht/Yeni landete letztlich auf dem dritten Rang.

Castrop-Rauxel

, 02.08.2015, 17:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach den Vorkommnissen bei der Liga-Partie der SG Eintracht/Yeni beim SC Constantin im Oktober 2014, als die Castrop-Rauxeler Mannschaft in der 82. Minute das Spielfeld verließ, da sich das Team und die Verantwortlichen rassistisch beleidigt gefühlt hatten, reifte bei der Spielgemeinschaft die Idee zum Turnier.

Der „No To Racism-Cup“ sollte eigentlich mit sechs Teams ausgetragen werden. Doch am Samstagmorgen sagte kurzfristig der Oberligist Spvgg Erkenschwick ab. Turnierorganisator Sascha Schöner berichtete: „Die hatten angeblich nur acht Mann zur Verfügung, dabei stand am Sonntag bei Erkenschwick die Saisoneröffnung an.“

Hassel und Hattingen im Endspiel

Doch die Verantwortlichen ließen sich davon nicht die Laune verderben. In der Gruppe A setzte sich YEG Hassel mit zwei Siegen vor Barisspor Bottrop durch. Der A-Kreisligist VfB Habinghorst wurde nach zwei Niederlagen nur Dritter. In der Gruppe gab es nur ein Spiel, dass Eintracht/Yeni knapp mit 1:2 gegen Hedefspor Hattingen verlor. Yalim-Dogan Öztürk erzielte das Tor des Gastgebers, der kurz vor dem Ende noch eine Chance durch Yasin Erdogrul vergab.

Fünfter wurde letztlich der VfB Habinghorst, der mit nur neun Mann am Sonntag angetreten war, dennoch aber mit 6:4 gegen die „Eintracht Allstars“ gewann. Eintracht/Yeni siegte im Spiel um Platz drei mit 5:3 gegen Barisspor. Das Endspiel entschied Hattingen mit 5:2 gegen den Westfalenligisten YEG Hassel für sich.

Schöner versprach bereits eine Neuauflage des Turniers im nächsten Jahr. „Dann gibt es auch Preisgelder“, verspricht der Organisator. Eventuell soll der „No To Racism-Cup“ dann auch nochmal interessanter für die Zuschauer werden. Schöner arbeitet derzeit an einem „Ass im Ärmel“ wie er erklärt: „Ich bin an einem Regionalligisten für das nächste Jahr dran.“

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