Der FC Castrop-Rauxel muss weiter nach der richtigen Kette suchen

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Der Bezirksliga-Aufsteiger FC Castrop-Rauxel wartet nach dem zweiten Spieltag noch auf den Premieren-Sieg in der neuen Liga. Unser Reportage hat aufgeschrieben, warum das Derby auf Schwerin verloren ging.

von Andreas Brühl, Jens Lukas

Merklinde

, 16.09.2020, 05:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der FC Castrop-Rauxel ist als Aufsteiger in die neue Bezirksliga-Saison gestartet, wird von vielen aber nicht wie ein klassischer Aufsteiger wahrgenommen. Sondern stärker. Die mittelfristigen Pläne des jüngsten Vereins im Castrop-Rauxeler Stadtgebiet gehen auch sicherlich noch weiter nach oben.

Schweriner waren galliger

Nach den ersten beiden Spielen steht die von den Trainern Patrick Stich und Yannick Grondin betreute Mannschaft mit nur einem Punktgewinn durch das 1:1 zum Auftakt gegen Viktoria Kirchderne da. Nach dem aktuellen 0:2 auf dem Schweriner Berg im Lokalderby als Gast der Spvg erklärte der Trainer: „Die Schweriner sind erfahrener in dieser Spielklasse und haben vorallem in der ersten Halbzeit einen aggressiveren Eindruck gemacht. Sie wirkten galliger.“

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Dabei sollte es einem Aufsteiger selbst doch wahrlich nicht an Galligkeit fehlen, insbesondere nicht in einem Derby gegen einen der zwei Lokalrivalen. Der FC Castrop-Rauxel muss sich in der neuen Liga also noch zurechtfinden. Auch wenn sich im Kader einige Spieler befinden, die schon in höheren Spielklassen ihre Erfahrungen gesammelt haben.

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Welche Kette ist die richtige?

Auch das optimale Spielsystem scheint das Trainer-Team noch nicht gefunden zu haben. Nachdem im ersten Spiel eine Dreierkette in der Abwehr aufgeboten wurde, agierte der FC am Grafweg mit einer Viererkette. Diese hatte ihre Mühe mit den schnellen Flügelstürmern der Spvg Schwerin. Ein erneuter Systemwechsel für das nächste Spiel kann also nicht ausgeschlossen werden.

Am Sonntag, 20. September, muss der FC Castrop-Rauxel zum zweiten Mal in Folge auswärts ran. Die Reise geht zum Titelanwärter FC Roj Dortmund. Anstoß ist um 16 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Eberstraße in Dortmund. Roj hat beim 4:0 (4:0)-Sieg bei der SG Castrop in der ersten Halbzeit eine enorme Ballgewandtheit und Spielstärke demonstriert - und die SG-Abwehr zu Beginn demontiert.

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