Der HKC Albatros macht das Abstiegsrennen wieder spannend

Korfball-Regionalliga

Im vergangenen halben Jahr spukte das Abstiegsgespenst hörbar bei den Korfballern des HKC Albatros. Jetzt kam Bewegung in die Regionalliga-Tabelle

Castrop-Rauxel

, 17.02.2020, 15:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Michelle Jasik (am Ball, schwarzes Trikot) und ihr Team des HKC Albatros besiegten nach der 21:23-Niederlage im Hinspiel mit 25:16 gegen Pegasus 2 und sind jetzt Fünfte.

Michelle Jasik (am Ball, schwarzes Trikot) und ihr Team des HKC Albatros besiegten nach der 21:23-Niederlage im Hinspiel mit 25:16 gegen Pegasus 2 und sind jetzt Fünfte. © Volker Engel

Aufatmen bei den Regionalliga-Korfballern des HKC Albatros. Die Henrichenburger haben nach dem neunten von zwölf Saisonspielen den Relegationsplatz, der zum Abstieg in die Oberliga führen kann, verlassen.

Die Mannschaft von HKC-Trainer Marc Lüßer setzte sich im Kellerduell mit dem bisherigen Drittletzten SG Pegasus Rommerscheid deutlich mit 25:16 (10:8) durch und überflügelten ihre Gastgeber.

Dabei war auch die Höhe des Sieges wichtig. Denn bei den Korfballern zählt in der Tabelle der direkte Vergleich. Und hier musste der HKC nach dem 21:23 im Hinspiel-Duell Boden gutmachen.

Gute Arbeit unter dem Korb

HKC-Pressewart und Spieler Jan Rzisnik berichtete: „Den Grundstein für den Erfolg legten wir durch eine gute Arbeit unter dem Korb und einer damit verbundenen hohen Reboundquote.“ Zur Feier des Sieges und wegen ihrer überragenden Leistung ließ Maria Gurk für alle ihre Teamkameradinnen und -kameraden Kaltgetränke springen.

Den Sprung auf den dritten Platz verpassten unterdessen der Schweriner KC (4.) durch ein 20:25 (9:13) beim amtierenden Meister SG Pegasus Rommerscheid (3.), der noch die Play-Off-Endspiele erreichen möchte. SKC-Pressewartin Ina Heinzel, die zudem Pegasus-Spielerin ist, erklärte: „Das war über weitere Strecken ein Spiel auf Augenhöhe.“

Für Ungeduld bestraft

Der Schweriner Coach Fabian Kloes, der im Sommer von Rommerscheid nach Castrop-Rauxel gekommen war, sagte: „Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden, aber kurz vor der Halbzeitpause hatten wir leider eine Phase, in der wir unseren Plan in der Defensive nicht konsequent umgesetzt haben und viel zu ungeduldig waren.“ Kloes erklärte aber auch: „Wir haben viele Dinge gut gemacht. Uns fehlte nur die Gelassenheit, schlechte Phasen in einem Spiel einfach hinter uns zu lassen.“

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