Der HSG Rauxel-Schwerin bleibt gegen Herdecke/Ende nur das Prinzip Hoffnung

Handball-Landesliga

Die Vorzeichen stehen für die Landesliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin vor der Partie gegen den Dritten HSG Herdecke/Ende nicht gut. Das Schlusslicht kämpft mit seinen Problemen.

Castrop-Rauxel

, 16.11.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der HSG Rauxel-Schwerin bleibt gegen Herdecke/Ende nur das Prinzip Hoffnung

Gegen Herdecke/Ende müssen die Rauxel-Schweriner vor allem auf den starken Rückraum des Tabellendritten aufpassen. © Volker Engel

Sebastian Clausen, Trainer der HSG Rauxel-Schwerin, ist es so langsam leid, Woche für Woche die gleichen Aussagen tätigen zu müssen. Doch dem Coach des Schlusslichts der Handball-Landesliga bleibt kaum etwas anderes übrig.

Alle sieben Spiele in dieser Saison hat der Aufsteiger bislang verloren. Nun geht es am Sonntag, 17. November, um 18 Uhr in der ASG-Sporthalle gegen die HSG Herdecke/Ende, ebenfalls Aufsteiger. „Die sind einfach deutlich besser gestartet“, sagt Clausen etwas selbstironisch.

Die HSG Rauxel-Schwerin hat Probleme bei Rückständen

Dass sein Team das Zeug für die Landesliga habe, daran hegt der Trainer keine Zweifel. Zumal es die Rauxel-Schweriner Woche für Woche auch beweisen - allerdings meist nur in der Anfangsviertelstunde. „In der letzten Saison kamen wir auch bei Rückständen nochmal zurück, derzeit leider nicht“, so Clausen.

Der Trainer ist überzeugt davon, dass das Spiel der HSG wieder zum Erfolg führen kann. „Ich sage meinen Jungs immer: ‚Haltet an unserem Konzept fest, dann waren wir bislang erfolgreich‘“, sagt der Coach.

Herdecke/Ende gilt als spielstarke Mannschaft

Tatsächlich zeigen die Rauxel-Schweriner in den ersten Minuten jeder Partie, dass sie spielerisch nicht schlechter sind als die Konkurrenz. Doch einige falsche Entscheidungen, die zu Fehlern führen, haben dann Rückstände zur Folge, von denen sich die HSG-Spieler in dieser Saison bislang nicht erholen können. Immerhin kann Clausen am Sonntag auf alle Spieler in seinem Kader zurückgreifen.

Gegen den Tabellendritten Herdecke/Ende kommt auf Rauxel-Schwerin ein spielstarker Gegner zu. „Wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die uns noch überlegen war. Sowohl vom Tempo her, als auch von der Wurfkraft im Rückraum“, sagte Stefan Rust, Trainer des Wittener TV, gegenüber der Westfalenpost nach der 25:35-Niederlage gegen Herdecke/Ende.

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