Der HSG winken die ersten Punkte, Ickerner Frauen treffen Titelanwärter

Handball

Die HSG Rauxel-Schwerin hat am dritten und vierten Landesliga-Spieltag zwei vermeintlich niedrige Hürden vor der Brust. Anders sieht es für die Frauen des TuS Ickern in der Bezirksliga aus.

Castrop-Rauxel

, 27.09.2019, 19:44 Uhr / Lesedauer: 3 min
Der HSG winken die ersten Punkte, Ickerner Frauen treffen Titelanwärter

Den ersten Saisonsieg im Visier haben die Handballer der HSG Rauxel-Schwerin (am Ball). © Volker Engel

Jetzt kommen die Wochen, in denen für die Handballer des Landesliga-Aufsteigers HSG Rauxel-Schwerin die ersten Saisonpunkte greifbar sind. An den ersten beiden Spieltagen zog das Team von HSG-Trainer Sebastian Clausen am Ende jeweils deutlich den Kürzeren. Gegen den TuS Westfalia Hombruch verlor man (26:34), gegen Titelanwärter HC Westfalia Herne (24:30).

Bis zum Beginn der Pause in den Herbstferien haben die Rauxel-Schweriner jetzt zwei vermeintlich niedrige Hürden vor der Brust. Am Sonntag, 29. September, gastiert die HSG ab 17.30 Uhr beim ebenfalls noch punktlosen TuS Oespel-Kley. In der Woche darauf kommt Schlusslicht VfL Brambauer in die ASG-Halle.

Kaum Informationen

Über Oespel-Kley konnte Clausen im Vorfeld der Begegnung keine genauen Informationen einholen. An den ersten beiden Spieltags-Wochenenden gab es keine Gelegenheiten, die Dortmunder zu beobachten. Sebastian Clausen erklärte am Freitag: „Ich weiß lediglich, dass wir auf ein junges und schnelles Team treffen könnten.“

Personell deutet sich eine kleine Verbesserung im Vergleich zur vergangenen Woche an. Zwar fehlen weiterhin die beiden Kreisläufer Neshanth Paskaran und Luca Ziegler. Dafür kehrt aber Philipp Nowak nach seinem Urlaub zurück in den Kader. Michael Scholz, der zuletzt für die Position des Kreisläufers aufrückte, steht diesmal nicht zur Verfügung.

Zwei Anleihen möchte Coach Clausen aus dem Kader der zweiten HSG-Mannschaft (Kreisliga) nehmen: Seine Kandidaten dafür sind Alex Materna und Sebastian Spintzyk.

Eine Erkenntnis hat Clausen aus den ersten beiden Saisonauftritten gezogen. Er sagte am Freitag: „Unser Tempogegenstoß hat nicht so gut funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Wenn es damit wieder klappt, können wir in drei Minuten auch einmal fünf Tore erzielen.“

Große Stücke setzt Sebastian Clausen auf seinen neuen Kapitän Lukas Steinhoff. Dieser sei nicht nur spielstark, sondern würde auch seine Meinung äußern. Clausen: „Das macht er zwar nicht lautstark, aber durchaus mit Nachdruck.“

Ickern mischt oben mit

In der Kreisliga kann der TuS Ickern (2.) mit einem Sieg am Sonntag gegen Schlusslicht SV Westerholt 2 seine Position in der Spitzengruppe halten. Die Gäste aus Herten, die ab 18 Uhr in der Habinghorster Sporthalle an der B235 auflaufen, sind aktuell mit 68 Gegentoren aus zwei Partien die Schießbude der Liga. Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel würden die Ickerner mit dem TV 01 Wattenscheid (1.) und dem VfL Hüls (3.) den Punktegleichschritt halten können.

Aufsteiger HSG Rauxel-Schwerin 2 (5.) peilt am Samstag, 28. September, ab 19 Uhr an der Goethestraße beim Team von Ruhrbogen Hattingen den zweiten Sieg im dritten Spiel an. Das gilt allerdings auch für die Gastgeber.

Der HSG winken die ersten Punkte, Ickerner Frauen treffen Titelanwärter

Ohne Kristina Müller (am Ball) muss der TuS Ickern auskommen. © Volker Engel

Die Bezirksliga-Handballerinnen des TuS Ickern (8.) laufen am Sonntag, 29. September, ab 16 Uhr zu ihrem zweiten Heimspiel der Saison auf. Dann bekommen sie in der Habinghorster Sporthalle an der B235 Besuch vom Tabellenzweiten Teutonia Riemke 2. Die Bochumerinnen sind jüngst aus der Landesliga abgestiegen und sind mit einem Sieg sowie einem Unentschieden in die neue Spielzeit gestartet.

Ickerns Trainer Fabian Wolf meint im Vorfeld des Duells: „Nachdem wir in der vergangenen Woche bei der Niederlage beim Bochumer HC 2 wirklich keine gute Leistung gezeigt haben, haben wir im Training die Fehler angesprochen und an ihnen gearbeitet.“ Im TuS-Team sei man sich einig, dass man deutlich besser Handball als gezeigt spielen könne, berichtete Wolf: „Es gilt am Sonntag die eigene Fehlerquote zu reduzieren und durch eine aggressive Deckung den Gegner wiederum zu Fehlern zu zwingen.“ Diese möchten die Ickernerinnen mit einfachen Gegenstößen in Tore ummünzen. Im aufgebauten Angriff gelte es, die richtigen Entscheidungen zu treffen und im passenden Moment die besser positionierte Mitspielerin zu sehen, betonte Fabian Wolf: „Wenn uns das gelingt, ist am Sonntag der zweite Heimsieg möglich.“

Ein Trio fehlt

Nicht mitwirken können Kristina Müller (Aufenthalt in Frankfurt), Nelia Wiese und Torhüterin Jasmin Becker (fehlen beide berufsbedingt).

Am darauffolgenden Spieltag wird die Aufgabe auswärts nicht einfacher für die Ickernerinnen. Denn dann sind sie am Sonntag, 6. Oktober, in Ennepetal Gast der TG Voerde. Diese belegt aktuell den geteilten zweiten Platz mit Riemke 2. Vor einer Woche trennten sich Riemke 2 und Voerde mit einem 17:17-Unentschieden. Wobei der Bochumer Ausgleich sechs Sekunden vor der Schluss-Sirene fiel.