Der "Knipser" ist auch ein fairer Sportsmann

Auf der Außenbahn

Stürmer sind auf dem Fußballplatz für das Toreschießen zuständig. Beim A-Liga-Spiel seiner SG Castrop, bewies Michael Dschaak, dass man darüber den Fairplay-Gedanken nicht vergessen darf und verhielt sich vorbildlich. Hier lesen Sie weitere amüsante Geschichte rund um das vergangene Castrop-Rauxeler Sportwochenende.

CASTROP-RAUXEL

, 20.10.2014, 14:54 Uhr / Lesedauer: 2 min

Trainer der SF Habinghorst in der Fußball-Kreisliga B, musste in den vergangenen Wochen seine fußballerischen Qualitäten unter Beweis stellen. Weil es personell derzeit bei seinem Team alles andere als rosig aussieht, half der Coach selbst mit aus. Einmal konnte er gar das Siegtor erzielen. Eine Dauerlösung, so der Trainer, sei das aber nicht. "Das halten meine Knie nicht aus", kommentierte Ahmetovic schmunzelnd.

Spieler in Diensten des A-Kreisligisten SG Castrop, zeigte am Sonntag, dass er nicht nur ein "Knipser", sondern auch ein fairer Sportsmann ist. Im Duell mit Westfalia Herne II erzielte Dschaak zwei Tore und revidierte zudem die Rote Karte für den gegnerischen Torhüter, die der Schiedsrichter irrtümlich wegen Handspiels außerhalb des Strafraums ausgesprochen hatte. Der Castroper erklärte dem Schiedsrichter, dass der Ball dem Herner Keeper ins Gesicht und nicht an die Hand gesprungen sei. Der Referee nahm daraufhin den Feldverweis zurück.

Fußballer beim Bezirksligisten FC Frohlinde, musste am Sonntag eine 2:4-Niederlage gegen seine ehemaligen Teamkollegen vom SV Wacker Obercastrop hinnehmen. Ob der junge Kicker hinterher noch irgendeine Berichterstattung abliefern musste, ist nicht bekannt. Immerhin hatte er sein kleines Cabrio auf den ausgeschilderten Parkplatz für Presseleute abgestellt. Was ein Besucher mit folgendem Spruch kommentierte: "Da bekommt ,Basti' bestimmt eine schlechte Presse".

Torwart der zweiten Handball-Mannschaft der HSG Rauxel-Schwerin (2. Kreisklasse), war auch beim Spiel der "Ersten" gegen den ASC Dortmund in der Bezirksliga voll im Einsatz. Nicht nur als stimmgewaltiges Mitglied des Fanclubs "Rauxeler Jungs" auf der Tribüne, sondern auch als Helfer auf dem Parkett, als es darum ging, Schweißflecken zu beseitigen. Für seine Einsätze als "Wischer" bekam Ress Szenenapplaus und ein anerkennendes Schulterklopfen von HSG-Torhüter André Weinert.

bis vor zwei Wochen noch Co-Trainer beim Fußball-Bezirksligisten SV Wacker Obercastrop, zeigte sich nach dem Derby-Sieg in Frohlinde mittendrin im Jubeltaumel, obwohl er keine Amt mehr innehat. Gerade dieses Spiel hatte ja für ihn ein gedankliches Vorspiel gehabt. Nach der Niederlage im Kreispokal-Finale in Frohlinde ließ er seinen Bart wachsen (siehe "Beweisfoto") und wollte ihn erst entfernen, wenn die Revanche an der Brandheide gelingt. Die ist gelungen, aber der Bart war schon vorher ab. Nach seinem Rückzug aus dem Trainerstab sah Dornieden keine Veranlassung mehr, sein mittlerweile massives Kinngewächs noch weiter wuchern zu lassen.

Rollstuhlbasketballer aus Habinghorst in Diensten des Erstligisten RSC Rollis Zwickau, hat nach dem Hinspiel gegen die Roller Bulls St. Vith bereits einen Reiseplan für das Rückspiel geschmiedet. Für das erste Spiel im Jahr 2015 werde er von Castrop-Rauxel zur Partie an die belgische Grenze fahren - und von dort nach Zwickau. Bienek: "Da kommen schon einige Kilometer zusammen."

Lesen Sie jetzt