Der Schweriner KC hat eine Hintertür nach Europa

Kofball

Der Schweriner KC verlor am Sonntag das Duell mit Korfball-Meister SG Pegasus Rommerscheid. Dennoch könnte der SKC im kommenden Jahr international spielen.

11.02.2019 / Lesedauer: 2 min
Der Schweriner KC hat eine Hintertür nach Europa

Der Schweriner KC, hier mit Lucas Witthaus (l) und Anna Schulte (am Ball), konnte trotz der Niederlage gegen Meister Rommerscheid im Angriff überzeugen. In der Abwehr leistete sich der SKC in der ersten Halbzeit eine Schwächephase. © Volker Engel

Die Korfballer des Schweriner KC haben am Sonntag durch eine 22:30 (11:14)-Niederlage gegen den amtierenden Regionalliga-Meister SG Pegasus Rommerscheid die letzte theoretische Chance verpasst, doch noch die Play-Off-Endspiele um den Titel zu erreichen. Damit ist eigentlich auch die erneute Teilnahme am internationalen Wettbewerb Europa Shield dahin.

Bewerbung läuft

Der SKC öffnet sich allerdings dafür aktuell eine Hintertür. Denn das Technische Komitee Korfball im DTB hat sich für die Shield-Gastgeberrolle 2020 beworben. Schwerin und der TuS Schildgen haben Interesse, der Ausrichter zu sein. Im Erfolgsfall dürfte neben dem Vize-Meister ein weiterer deutscher Vertreter mitspielen. Sicher hätten die Schweriner die Fahrkarte, wenn sie abschließend Dritte werden würden. Gut für den SKC wäre auch die Konstellation, wenn Schildgen die Play-Off-Endspiele erreicht. Dann würden die Rheinländer den Schwerinern die Gastgeberrolle überlassen. Adler Rauxel hat diese Aufgabe abgelehnt und hätte als Tabellendritter kein Ticket.

Gegen Pegasus hatte Schwerin in der ASG-Sporthalle zunächst sogar mit zwei Körben geführt. Danach trafen die Gäste allerdings nach Belieben – zehn Mal binnen zehn Minuten, berichte SKC-Trainer Thomas Lipperheide: „In dieser Phase war unsere Abwehrleistung suboptimal.“ Im Angriff seien seine Schützlinge recht gut aufgetreten. Lipperheide meinte dennoch: „Man muss nicht so hoch gegen Pegasus verlieren.“

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Im Abstiegskampf kam der Tabellenvorletzte HKC Albatros im Duell beim Schlusslicht TuS Schildgen 2 zu einem 24:24 (15:12). Jan Rzsisnik, der mit zehn Körbe bester HKC-Werfer war, sagte nach der Partie: „In der Verteidigung hatten wir Probleme mit den Schildgenern, da sie viele Würfe ohne Abfänger unter dem Korb genommen haben.“ Den Ausgleich mussten die Henrichenburger in der Schluss-Sekunde des Duells per Strafwurf hinnehmen. Der HKC kann nunmehr schwerlich den drittletzten Platz erreichen, auf dem Pegasus 2 steht.

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