Der Torhunger eines Frohlinders ist erst nach fünf Treffern gestillt

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Mit einem 13:1-Schützenfest bei den SF Habinghorst/Dingen ist Landesligist FC Frohlinde in die dritte Runde eingezogen. Ein Stürmer feierte dabei in der zweiten Halbzeit ein Festival.

Castrop-Rauxel

, 12.09.2019, 19:19 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das war Lichtjahre entfernt von einer Überraschung. Fußball-Landesligst FC Frohlinde ist durch einen 13:1 (6:1)-Sieg bei den SF Habinghorst/Dingen (Kreisliga B) in die dritte Kreispokalrunde eingezogen. André Muth schoss bei diesem Schützenfest mit fünf Treffern quasi den Vogel ab, Lukas Kothe traf viermal.

Trotz des klaren Erfolges lobte FCF-Spielertrainer Stefan Hoffmann einen Tag danach noch die Mannschaft von SF-Trainer Ilker Bahcecioglu: „Für ein Kreisliga B-Team haben die das sehr gut gemacht.“ Hoffmann selbst hatte seine Mannen gewarnt und das Beispiel Westfalia Herne genannt. Der Oberligist flog in der ersten Runde durch ein 0:1 beim SC Constantin-Herne (Kreisliga B) aus dem Pokal-Wettbewerb.

Viele Veränderungen im Frohlinder Team

Die Frohlinder hatten Habinghorst/Dingen ernst genommen. Von der ersten Minute an. Dabei hatten die Trainer Stefan Hoffmann/Michael Wurst ihr Team im Vergleich zum 2:3 gegen Horst-Emscher auf vielen Positionen geändert. Torwart Daniel Schultz, Marc Kruska, Andreas Kluy, Dietrich Liskunov und Chris Matuszak waren nicht dabei.

Dennoch ging es auf dem Ickerner Kunstrasen gleich rasend los. Dabei war auch Neuzugang Leon Wohlfarth, der nach einer guten ersten Halbzeit für Bruder Lukas Platz machen musste. Hoffmann sagte am Donnerstag: „Leon zeigte sehr gute Ansätze. Und wenn die Kraft reicht, wird er uns weiterbringen.“

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Das übernahmen am Mittwoch noch andere. Lukas Kothe begann den Torreigen in der vierten Minute, Nico Kaufmann (9.) und Dominik Behrend (25.) stellten schnell auf 3:0. Die Hausherren kamen mit einem verwandelten Foulelfmeter durch Mohammad Al Ghutani zum 1:3 (28.). Die Freude währte nicht lange. Kothe (30./33.) und Kaufmann (37.) sorgten schnell für ganz klare Verhältnisse mit dem 6:1 zur Pause.

Der Torhunger der Gäste war nicht gestillt. Es sollte die Halbzeit von André Muth werden, der binnen drei Minuten (68./70./71) einen lupenreinen Hattrick erzielte und zwei weitere Tore (81./85.) nachlegte. Kothe (72.) und Paul Neese (83.) legten beim Muth-Halbzeit-Festival je einen Treffer dazu.

Sportfreunde-Trainer Ilker Bahcecioglu meinte: „Wenn es möglich gewesen wäre, hätte der Schiedsrichter nach 30 Minuten abpfeifen können. Denn solange haben wir es geschafft mitzuhalten.“ Danach habe der FC Frohlinde seine spielerische Klasse entfaltet und seinem Team die Grenzen aufgezeigt. Bahcecioglu: „Auch wenn es das Ergebnis nicht widerspiegelt: Wir hatten Spaß.“

Am Sonntag, 15. September, spielt Frohlinde beim SuS Kaiserau um Landesliga-Punkte. Für die SF Habinghorst/Dingen geht die Kreisliga-B-Saison als Tabellenzehnte mit der Partie bei der DJK Falkenhorst II (12.) weiter.

Der Torhunger eines Frohlinders ist erst nach fünf Treffern gestillt

Eintracht-Trainer Erkan Gül war enttäuscht vom Pokal-Auftritt seiner Mannschaft auf Asche beim RSV Wanne. Die Ickerner schieden durch eine 3:4-Niederlage aus. © Volker Engel

Drei Tore von Sahinli für Eintracht Ickern

Eintracht Ickern, Spitzenreiter der Kreisliga B1, musste in der zweiten Kreispokalrunde die Segel streichen. Das Duell beim RSV Wanne (Zweiter der Kreisliga B2) ging mit 3:4 (2:3) verloren. Alle drei Ickerner Tore gingen auf das Konto von Cihangir Sahinli.

Eintracht-Trainer Erkan Gül sagte am Tag danach: „Ich bin maßlos enttäuscht. Mit Ausnahme von Sahinli und Timmo Kantarci ist keiner meiner Feldspieler mit dem Ascheplatz klargekommen. Wir haben richtig schlecht gespielt.“ Dabei seien die Wanner keineswegs stark gewesen. Gül: „Bei uns auf dem Kunstrasen hätten wir ihnen bestimmt zehn Tore eingeschenkt.“

Erkan Gül sieht die Partie als abgehakt und sieht darin noch einen positiven Aspekt. Er meint: „Das war dann halt eine Generalprobe.“ Denn sein Team spielt am Sonntag, 15. September, beim FC Herne 57 erneut auf Asche.

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