Der VfL Bochum in drei Akten

Auf der Außenbahn

Bezüge zum VfL Bochum habe in Castrop-Rauxel eine ganze Menge Menschen. Frohlindes Michael Wurst als Stadionsprecher, Michael Esser steht noch bis Saisonende als Keeper im Kader des VfL und der ein oder andere aus der Europastadt feuert die Bochumer als Fan an. Deshalb: drei Anekdoten vom Wochenende mit Bochum-Bezug.

CASTROP-RAUXEL

, 11.05.2015, 20:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Michael Esser steht für den VfL Bochum in der zweiten Fußball-Bundesliga zwischen den Pfosten.

Michael Esser steht für den VfL Bochum in der zweiten Fußball-Bundesliga zwischen den Pfosten.

Michael Wurst, neben Stefan Hoffmann Spielertrainer und dazu Torjäger des FC Frohlinde, stand seinem Team im Derby erst zur zweiten Halbzeit zur Verfügung. Wurst ist ja Stadionsprecher des VfL Bochum und musste erst dort seine Arbeit im Zweitligaspiel gegen Tabellenführer Ingolstadt ausführen. Und irgendwie ähnelten sich die Szenen. In Bochum stand des zur Pause 1:1 wie im Derby und am Ende war selbst das 3:1 identisch. Nur einen Unterschied gab es. Statt mit einem Mikrofon in den Händen, ließ Wurst ab der 60. Minute dann seine Fußballschuhe sprechen.

Elmar Bök, ehemaliger erster Mann und aktuell 2. Vorsitzender des SV Wacker Obercastrop, lieferte sich am Sonntag quasi ein Rennen mit Frohlindes Spielertrainer Michael Wurst. Bök (als Zuschauer) und Wurst (als Stadionsprecher) eilten nach dem Zweitliga-Spiel des VfL Bochum gegen den FC Ingolstadt (3:1) aus dem Stadion, um das Bezirksliga-Derby zwischen dem SV Wacker und dem FC Frohlinde zu erreichen. Beide kamen zur zweiten Halbzeit in die Erin-Kampfbahn. Wer als Erster, ist nicht überliefert.

Michael Esser, Profi-Torwart beim VfL Bochum, half am Sonntag von der Ersatzbank aus tatkräftig beim 3:1-Sieg seines Teams gegen den FC Ingolstadt mit. Als sein Trainer Gertjan Verbeek in der 75. Minute Yusuke Tasaka einwechseln wollte, sorgte Esser dafür, dass der Japaner das auch mitbekam. Tasaka absolvierte in 40 Metern Entfernung hinter dem VfL-Tor Dehnübungen. Wind von seinem Einsatz bekam er, weil der Castrop-Rauxeler sich das auf der Bank abgelegte Trikot mit der Nummer 10 griff und Tasaka damit signalisierte zur Mittellinie zu kommen.

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