Der Volkslauf steht auf festen Füßen

42. Ickerner Volkslauf

Der Startschuss für die 42. Auflage des Ickerner Volkslaufs wird am Sonntag, 24. April, an der Uferstraße abgefeuert. Im Interview spricht Mit-Organisator Dominik Schumann vom TuS Ickern über den Stand der Planungen sowie die Zukunft der Veranstaltung.

CASTROP-RAUXEL

, 27.03.2016, 11:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im Jahr 2010 waren 800 Sportler bei den Wettbewerben des Ickerner Volkslaufs an den Start gegangen. Für das Jahr 2016 rechnen die Veranstalter des TuS Ickern mit bis zu 500 Läufern.

Im Jahr 2010 waren 800 Sportler bei den Wettbewerben des Ickerner Volkslaufs an den Start gegangen. Für das Jahr 2016 rechnen die Veranstalter des TuS Ickern mit bis zu 500 Läufern.

Herr Schumann, in den vergangenen Jahren ist der Ickerner Volkslauf mehrfach ausgefallen. Gibt es in diesem Jahr noch Zweifel, dass die Veranstaltung nicht stattfinden wird?

Nein. Der Ickerner Volkslauf steht auf festen Füßen. Das Datum steht. Die Sportler können sich anmelden. Die Pokale sind bestellt. Es kann losgehen.

In der Vergangenheit waren auch die fehlenden Helfer in den Osterferien ein Faktor für die Ausfälle. Wie sieht es diesmal aus?

Wir haben die 40 Helfer zusammen, die wir für den Volkslauf benötigen. Dadurch können wir den Aufbau und das Abstecken der Strecke gewährleisten. Danach arbeitet der Großteil der Leute als Streckenposten. Die weiteren helfen im Funktions-Team bei der Auswertung der Läufe mit.

Ebenfalls am 24. April wird in Bochum-Langendreer ein Volkslauf gestartet. Wie stehen Sie zu dieser Konkurrenz?

Das tut uns schon ein wenig weh. Denn dadurch werden uns wohl alle Läufer aus dem Bochumer Bereich, die früher zu uns gekommen sind, wegbrechen. Eigentlich war es immer so, dass die beiden Veranstaltungen auf zwei Sonntage verteilt waren. Als unser Sportplatz an der Uferstraße zum Kunstrasen umgebaut wurde – und wir aussetzen mussten – hat Langendreer unseren Termin bekommen. Und das ist leider so geblieben. Ich gehe davon aus, dass es in Zukunft so bleibt.

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Ihr Teilnehmer-Rekord aus dem Jahr 2010 steht bei 800 Startern. Welche Zahl peilen Sie für das Jahr 2016 an?

Wir gehen von 400 bis 500 Läufern aus. Das ist letztlich abhängig vom Wetter am Tag des Volkslaufes sowie Lust und Laune der Leute, die mitmachen wollen.

Worin sehen Sie den Grund für die eher rückläufigen Teilnehmerzahlen?

Ein Grund dafür ist, dass die Zahlen im Kinder- und Jugendbereich abnehmen. Die Vereine im heimischen Kreis aus Castrop-Rauxel und Herne kommen auch nicht mehr so verstärkt mit ihren Nachwuchs-Läufern zu unserer Veranstaltung. Daher haben wir uns vorgenommen, neue Wege zu gehen.

Wie sehen diese neuen Wege aus. Wo wollen Sie für den Volkslauf noch mehr werben?

Wir haben festgestellt, dass unser Angebot nicht so richtig Fuß bei den Schulen unserer Stadt gefasst hat. Daher sind wir auf der Suche nach einem Sponsor, der einen Teil der Teilnahmegebühr übernimmt und somit die Schulen motiviert, bei uns dabei zu sein.

Beim Herner Silvesterlauf gibt es eine Zeiterfassung mit einem Chip, der in der Startnummer der Sportler integriert ist. Ist das auch die Zukunft des Ickerner Volkslaufes?

Davon gehe ich nicht aus. Wir müssten die Kosten dafür auf die Teilnahmegebühr umlegen. Dann würde es für die Läufer teurer werden. Wir wollen aber nicht den familiären Charakter unserer Veranstaltung verlieren. Wir orientieren uns nicht an Events, bei denen Teilnehmer 100 Euro zahlen, um Hindernisläufe im Matsch oder 5-Kilometer-Läufe mit einem Happening am Ende in Farbbeutel-Nebel zu erleben.

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