Deutschen glückt Pflichtsieg gegen Polen

Korfball: U23-Weltmeisterschaft

Die deutsche U23-Korfball-Nationalmannschaft hat am Montag bei der Weltmeisterschaft in Olmütz (Tschechische Republik) im dritten Vorrundenspiel den zweiten Sieg eingefahren. Nach dem 19:7 zum Auftakt gegen den Turnier-Neuling Dominikanische Republik und der 13:25-Niederlage gegen Gruppen-Spitzenreiter Taiwan gab es einen 20:9 (10:5)-Erfolg gegen Polen.

CASTROP-RAUXEL

, 12.07.2016 / Lesedauer: 2 min
Deutschen glückt Pflichtsieg gegen Polen

Kofball U23-WM 2016. Foto IKF (Marco Spelten) Deutschland - Taiwan, Korfball U23-WM 2016. Foto IKF (Marco Spelten) Deutschland - Taiwan, Korfball U23-WM 2016. Foto IKF (Marco Spelten)

Sven Müller (spielt bei Nic Groningen/Niederlande), der Trainer der Auswahl des Deutschen Turner Bundes (DTB), war im Vorfeld des Turniers sicher, dass ein Sieg gegen die Polen nur eine Pflichtaufgabe sei. Diese lösten seine Schützlinge nach einem Stotter-Start.

Denn zunächst gingen sie zwar mit 2:0 in Führung, gerieten aber auch schnell mit 2:3 in Rückstand. Müller berichtet: "Da haben wir in der Abwehr Fehler gemacht, die so nicht passieren dürfen und danach auch nicht mehr passiert sind." Nach dem Korb zum 3:4 wirkte Lea Sander vom KV Adler Rauxel mit zwei ihrer drei Tages-Treffer daran mit, dass die deutschen Korbjäger mit 6:4 in Führung gingen, die sie nicht mehr hergaben. Zur Halbzeit der Begegnung lag ihr Team bereits mit 10:5 in Front.

Starker Hußmann

Laut Coach Müller einen guten Anteil am Erfolg hatte Thorben Hußmann (SG Pegasus Rommerscheid). Der Rheinländer ließ nur einen Gegentreffer von Polens Top-Scorer Kamil Musialski zu und brachte selbst den Ball fünf Mal in der Plastik-Reuse unter. Im Polen-Spiel geschont wurde Lucas Witthaus (Schweriner KC). Sven Müller berichtet: "Er hat in den ersten zwei Spielen viel Einsatzzeit gehabt. Wir brauchen ihn noch bei vollen Kräften."

Quasi hergeschenkt hatten Müller und sein Trainer-Team die Sonntags-Partie gegen Taiwan. Bei der Niederlage mit zwölf Körben Unterschied hatte er seine Leistungsträger Lea Sander und Thorben Hußmann ganz aus dem Spiel gelassen – und erklärt: "Groß gewachsene Spieler haben es gegen die kleinen und sprunggewaltigen Taiwanesen schwer. Außerdem sind sie die einzigen, die dem Weltmeister Niederlande im Turnierverlauf Paroli bieten könnten."

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Als Tabellendritter geht Deutschland in das für die zweite Halbfinal-Fahrkarte wohl entscheidende Vorrunden-Duell am Dienstag, 12. Juli. Hier geht es gegen England (2.). Die Briten haben ebenso wie die heimischen Korfballer sechs Punkte auf dem Konto.

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