Die 6. Auflage des 24-Stunden-Schwimmens steht

Dauerschwimmen

"Das Hallenbad lebt und wird gern besucht" titelten die Ruhr Nachrichten am 11. März 1998 zur Erstauflage des "Castrop-Rauxeler 24 Stunden Schwimmen". 269 Sportler nahmen damals teil. Am 27. Februar 2016 findet nun die mittlerweile sechste Auflage im Hallenbad an der Bahnhofstraße statt, es werden bis zu 800 Teilnehmer erwartet.

CASTROP-RAUXEL

, 16.11.2015, 11:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neben dem Wettbewerb wartete die Erstauflage des 24 Stunden Schwimmens auch mit einem breit gefächerten Begleitprogramm auf.

Neben dem Wettbewerb wartete die Erstauflage des 24 Stunden Schwimmens auch mit einem breit gefächerten Begleitprogramm auf.

Damals wartete René Scheike von Poseidon Neuhaus mit einem Rekord auf. Er schwamm in 24 Stunden 50 Kilometer, das entspricht 2000 Bahnen im Hallenbad. Und auch sonst sind im Artikel von 1998 einige im Schwimmsport bekannte Gesichter und Namen zu sehen.

So nahm der damals sechsjährige Marvin Kunze als jüngster Teilnehmer am Wettbewerb teil. Heute schwimmt der 23-jährige Kunze für den SV Poseidon und war bereits gar für Deutsche Meisterschaften qualifiziert.

Auch zu sehen ist die Familie Schwarze mit Mutter Annette, sowie Martin, Markus, Astrid und Kathrin. Markus Schwarze schwimmt heute für den SC Hellas und gewann im Jahr 2006 gar den Vize-Titel bei den Deutschen Meisterschaften.

Nun lebt das 24 Stunden-Schwimmen nach vier Jahren Pause wieder auf. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) organisiert gemeinsam mit der Sportjugend Castrop-Rauxel um ihren Chef Ulli Müller das Event.

Um 15 Uhr soll am 27. Februar 2016, ein Samstag, im Hallenbad gestartet werden, einen Tag später um 15 Uhr endet der Wettbewerb.

In den vergangenen Jahren konnte das Projekt nicht realisiert werden. Müller erklärt: "Dazu wird immer viel Personal benötigt. Es ist alles sehr aufwendig, zudem sind auch die Kosten nicht zu unterschätzen."

Falls diese aber mit den Einnahmen und Erlöse kommen gedeckt werden können, kommt das Geld einem guten Zweck zu gute, nämlich der Vereinsarbeit. Das Startgeld für Jugendliche bis 16 Jahre beträgt vier Euro, für Erwachsene sechs Euro.

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