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Die C-Jugend des KV Adler Rauxel: Mit starkem Zusammenhalt in die nächste Saison

Korfball

Die C-Jugend des KV Adler Rauxel hat jüngst ein Endspiel verloren. Die Trainer haben dennoch nichts bei ihren Schützlingen zu beanstanden. Ein Porträt

von Sarah Rütershoff, Jens Lukas

Rauxel

, 02.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Die C-Jugend des KV Adler Rauxel: Mit starkem Zusammenhalt in die nächste Saison

Die C-Jugend des KV Adler Rauxel mit (hinten, v.l.) Jonathan Treffts (Trainer), Tim Gödde (Kapitän), Jan Lübke, Moritz Klaudat, Fridolin Kruse, Marcel Holtkotte (Trainer), (vorn, v.l.) Lia Fabek, Maja Wasielak, Elvan Yildiz, Lara Marie Treffts, Nele Schmudde und Maja Liebethal. © Volker Engel

Zum Teil mit älteren Gegnern haben sich die C-Jugend-Korfballerinnen und -Korfballer des KV Adler Rauxel in den vergangenen Monaten duelliert. Beinahe sind die Schützlinge der Trainer Jonathan Treffts und Marcel Holtkotte Westfalenmeister geworden. Was das Team ausmacht, haben wir aufgeschrieben.

Mannschaftskapitän Tim Gödde meint: „Wir sind wirklich gut eingespielt, haben viele gute Chancen und spielen in der Tabelle ganz vorne mit. Wir verstehen uns alle sehr gut und sind ein tolles Team.“

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Als Jungjahrgang haben sich die Rauxeler sehr teuer verkauft und schlossen die Saison mit 10:2 Punkten gleichauf mit dem Schweriner KC ab. Die Duelle mit dem SKC gingen mit 2:10 und 6:4 aus. Die punktgleichen Teams bestritten am Dienstag ein Entscheidungsspiel um den Westfalen-Titel. Der KV Adler verlor knapp mit 5:6 (3:4).

Die Rauxeler Nachwuchskorbjäger kennen sich bereits aus ihren D-Jugend-Zeiten und spielen somit zumindest zwei Jahre zusammen. Das ist vor allem bei den Spielzügen sichtbar, die mit jedem Training und jedem Spiel immer sicherer werden – und für einen starken Zusammenhalt untereinander sorgen. Das sind gute Voraussetzungen für einen stabilen Nachwuchs im Verein, meint Coach Jonathan Treffts, dem der Korfballsport und der Verein sehr am Herzen liegt.

Leidenschaft vorleben

Die jungen Talente fördern und den Spaß am Korfball vermitteln: Das sind die Ziele, an denen er und Marcel Holtkotte sich stets orientieren. Die Leidenschaft am Sport vorzuleben, fällt den Trainern nicht schwer, denn beide spielen selbst aktiv Korfball in den Seniorenmannschaften des Vereins. Seit zwei Jahren begleiten sie die junge Truppe und sehen großes Talent in ihren Schützlingen. „Für uns ist es schön, zu sehen wie die Kids sich entwickeln und dann auch Erfolg haben. Und wenn sie irgendwann bei den Senioren mitspielen, freut es mich, wenn wir als Trainer unseren Teil dazu beitragen konnten“, sagt Treffts.

Als Lehramts- und Sportstudent reize es ihn, neben seinen eigenen Sportaktivitäten die Perspektive zu wechseln und Kindern die Grundlagen des Sports, den er seit Kindestagen ausübt, zu vermitteln. In seinen Schützlingen sieht er viel Potential und bezeichnet sie als Hoffnungsträger für den Verein. „Es wäre schön, wenn wir die Leute im Club halten könnten“, sagt er.

In den Partien fehle es den Spielerinnen und Spielern laut Trainer Treffts jedoch manchmal noch an Ideen und Struktur. „Einige Spielzüge wirken zwar schon sehr sicher und unser Angriffsspiel ist auch gut“, lobt Treffts, „doch gegen den Schweriner KC tun wir uns dann manchmal doch wieder schwer.“ Das Entscheidungsspiel am Dienstagabend zwischen den beiden Titel-Anwärtern Adler Rauxel und Schweriner KC sorgte noch einmal für große Spannung um den Meistertitel – auf beiden Seiten. Beide Mannschaften hatten soweit gegen alle Gegner aus der Liga gewonnen und somit Punktgleichstand. Jetzt musste nur noch geklärt werden, wer auf den Tabellenplatz eins rutscht.

Mit Schwerin als Favoriten wollten die Rauxeler und Rauxelerinnen das Beste aus dem Spiel holen, was zu holen war. Das gesamte Team konnte für den Dienstagabend mobilisiert werden, der Wille zum Kämpfen war da – doch es reichte am Ende dann doch nicht ganz, um sich den Titel zu holen. „Leider haben wir ganz knapp verloren, doch es war ein sehr ausgeglichenes Spiel“, so Treffts. „Wir haben insgesamt sehr gut gespielt und man merkte schnell, dass zu gewinnen durchaus möglich war. Im Endeffekt war leider das entscheidende Quäntchen Glück nicht auf unserer Seite“, so der Trainer. Doch die nächste Saison steht den C-Jugendlichen bevor und damit auch die Chance für eine Revanche.

Werbung für den Korfball

Schwerins Trainerin Anna Schulte urteilte nach dem Entscheidungsspiel: „Wir waren die glücklichen Gewinner. Beide Teams hätten den Sieg verdient gehabt. Das Spiel war eine gute Werbung für den Jugendkorfball.“

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