Die Eckpfeiler für neuen Kader des SV Wacker Obercastrop stehen

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Beim Landesliga-Spitzenreiter Wacker Obercastrop laufen die Planungen für die neue Saison 2020/21 auf Hochtouren. Wichtige Spieler haben bereits zugesagt.

Obercastrop

, 05.03.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Fußball-Landesliga führt der SV Wacker Obercastrop mit sieben Punkten Vorsprung auf den TuS Bövinghausen (2.) die Tabelle an. Die sportlich Verantwortlichen sind allerdings nicht im Hier und Jetzt verhaftet. Sie arbeiten bereits am Kader für die Saison 2020/21.

Und hier können der Sportliche Leiter Steffen Golob und Trainer Aytac Uzunoglu bereits einige Erfolge vorweisen. Sie haben jüngst die Zusammenarbeit mit fast der Hälfte der Spieler in ihrem Kader verlängert.

Somit stehen die Eckpfeiler des neuen Wacker-Kaders. Steffen Golob nannte am Donnerstag die Namen all jener Kicker, die Obercastrop die Treue halten. Er betont: „Das hat bei ihnen vor allem damit zu tun, dass sie sich menschlich in unserem Verein sehr gut aufgehoben fühlen.“

Kapitän bleibt an Bord

Allen voran Kapitän Moritz Budde. Golob betont: „Er lebt das vor, was den SV Wacker ausmacht, und ist für das Team und den Club ein ganz wichtige Persönlichkeit.“ Budde bleibt den Wackeranern ebenso erhalten wie Keeper David Scholka, obwohl dieser einige Angebote anderer Vereine erhalten hat. Das gilt auch für Robin Franke, bei dem ein ambitionierter Westfalenligist angeklopft hat.

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Bemerkenswert findet es Steffen Golob, dass Serhat Can nach dem 0:0 vom Sonntag gegen den FC Frohlinde auf die Verantwortlichen zugegangen sei und verlängert habe. Golob: „Dabei hat er an dem Tag mit 15 Minuten ja nur wenig Spielzeit gehabt.“

Gespräche laufen weiter

Ebenfalls zugesagt hat Nico Brehm, der im Sommer vom Westfalenliga-Aufsteiger SV Sodingen gekommen war und unweit der Erin-Kampfbahn wohnt. Planen kann Coach Aytac Uzunoglu auch weiterhin mit Dirk Jasmund, Goalgetter Elvis Shala und dem Venezolaner Yogan Henyelbeth Cordero Astacio sowie Christian Mengert.

Zu dem Routinier, der einst für die U23 des VfL Bochum kickte und in der Winterpause von Phönix Bochum kam, sagt Steffen Golob: „Mit ihm war die Zusammenarbeit im Vorfeld ja schon auf zumindest eineinhalb Jahre vereinbart.“ Gleiches gilt für Sascha Schröder, der vor wenigen Wochen vom Westfalenligisten TuS Sinsen zurück zur Karlstraße kam. Steffen Golob: „Mit ihm steht noch ein abschließendes Gespräch aus.“

Ein Keeper mit 70 Kilometer Anreise

Wie auch mit Christopher Ebeling, der aktuell die Nummer Zwei im Tor der Wackeraner ist. Golob erklärt: „Es ist bemerkenswert, was für ein Teamplayer er ist. Er motiviert alle trotz seiner Reservistenrolle.“ Das ist umso bemerkenswerter, weil er von seinem Wohnort Soest aus stets die 70 Kilometer zu den Wacker-Spielen kommt.

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Da die Wacker-Verantwortlichen noch keine Absagen erhalten haben, fühlen sie sich beim Thema Neuzugänge nicht unter Zeitdruck. Steffen Golob: „Falls wir in ein paar Wochen tatsächlich Bedarf auf einer Position haben, schauen wir, dass die Neuen menschlich zu uns passen.“

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