Die HSG Rauxel-Schwerin bekommt die letzte Chance in der Hinrunde

Handball

Die HSG Rauxel-Schwerin wartet vor dem Duell mit Borussia Höchsten auf die ersten Saisonpunkte. Eventuell hat die HSG diesmal Größnvorteile.

Castrop

, 17.01.2020, 19:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die HSG Rauxel-Schwerin bekommt die letzte Chance in der Hinrunde

Alexander Materna (am Ball) könnte im Rückraum der HSG Rauxel-Schwerin am Sonntag gegen Borussia Höchsten ein Erfolgs-Faktor sein. Zuletzt plagten ihn allerdings Rückenschmerzen. © Volker Engel

Das Gesetz der Serie brechen möchten die Handballer des Landesliga-Aufsteigers HSG Rauxel-Schwerin. Das heimische Schlusslicht konnte aus den bisherigen zwölf Partien noch keinen Profit schlagen. Weshalb 0:24 Punkte zu Buche stehen.

Am Sonntag, 19. Januar, gastiert am abschließenden Hinrunden-Spieltag der TuS Borussia Höchsten (11.) ab 18 Uhr in der ASG-Sporthalle. Die Gäste aus Dortmund sind den Rauxel-Schwerinern um drei Plätze sowie sieben Punkte voraus. Um das rettende Ufer zu erreichen, müsste die HSG erst einmal sechs Zähler auf das eigene Konto bringen. Weshalb Rauxel-Schwerins Trainer Sebastian Clausen auch sagt: „Spätestens mit Beginn der Rückrunde müssen wir mit dem Punkten anfangen. Dann könnten wir den Abstieg noch abwenden.“

Faden reißt für 15 Minuten


Der Coach ist sich sicher, dass sein Team durchaus das Leistungsvermögen hat, in der Landesliga nicht untergehen zu müssen. Zuletzt war es pro Partie stets eine Phase von bis zu 15 Minuten, in denen der Faden riss bei seinen Schützlingen, vorentscheidend.

Licht am Ende des Tunnels sieht Clausen, weil ihm im Idealfall erstmals seit langer Zeit wieder zwei groß gewachsene Rückraumspieler zur Verfügung stehen könnten: Niels Soumagne ist zurück im Kader. Eigentlich soll auch Alexander Materna aus der zweiten Mannschaft (Kreisliga) aufrücken. Das Problem: Den Goalgetter plagten zuletzt Rückenschmerzen, die ihm das Spielen auch vor Wochenfrist für die HSG 2 schwer machten.

TuS gegen niedrige Hürde

In der Kreisliga steht dem TuS Ickern (3.) eine wohl recht niedrige Hürde im Weg. Am Sonntag geht die Reise für das Team von TuS-Trainer zum Schlusslicht Westfalia Welper 2. Die Gastgeber konnten in zwölf Partien nur zwei Siege verbuchen. Die Ickerner (18:6 Punkte) benötigen einen Sieg, um die Tuchfühlung zu Westfalia Scherlebeck (2./21:3) und Spitzenreiter VfL Hüls (22:2) zu verlieren.

Seinen Mittelfeldplatz festigen könnte der Aufsteiger HSG Rauxel-Schwerin 2 (8.) mit einem Erfolg daheim gegen den TV Wattenscheid (4.) – und damit auch Ickern unter die Arme greifen.

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