Diese sieben Castrop-Rauxeler kämpfen um den U21-Europameister-Titel der Korfballer

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Sieben Castrop-Rauxeler kämpfen bei der EM der U21-Korfballer um den Titel. Wobei der Pokal in weiter Ferne scheint. Doch die deutsche U21 hat bei der EM ein wichtiges Minimalziel.

Castrop-Rauxel

, 10.10.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Sonntag, 13. Oktober, geht es für das deutsche Team los. Erst von Düsseldorf mit dem Flugzeug nach Wien und dann weiter etwa zwei Stunden lang mit dem Bus nach Prostějov in Tschechien.

Doch wer das schon für eine komplizierte Reise hält, hat die Rechnung nicht mit Niklas Johannink gemacht, dem Physiotherapeuten der deutschen U21-Korfballer, der bereits Korfball-Erfahrung beim holländischen Korfballeague-Verein Koog Zaandijk sammeln durfte.

Die schwierige Anreise des Physiotherapeuten

Team-Managerin Lea Sander (KV Adler Rauxel) berichtet: „Unser Physiotherapeut hat leider eine kompliziertere Anreise, da er einen Tag später zu uns stößt. Er fliegt erst von Hamburg nach Düsseldorf, dann nach Prag, fährt dann noch mal zwei Stunden mit der Bahn nach Olomouc, um dann noch eine halbe Stunde nach Prostějov zu fahren. Also hoffen wir mal, dass wirklich alle ankommen.“

Das hoffen auch die sieben Castrop-Rauxeler Spieler, die an der Europameisterschaft teilnehmen. Im deutschen Kader stehen Hannah Heilmann, Lorena Sellinghoff, Lea Heinzel, Lucas Witthaus, Florian Fischer (alle Schweriner KC), Julia Strach (KV Adler Rauxel) und Madeline Gust (HKC Albatros).

Diese sieben Castrop-Rauxeler kämpfen um den U21-Europameister-Titel der Korfballer

Das ist das Team der deutschen U21-Auswahl: (hinten, v.l.) Trainer Vincent van der Slot, Lorena Sellinghoff, Hannah Heilmann, Madeline Gust, Lea Hornung, Julia Strach, Lena Gerlich, Lea Heinzel und Trainer Patrick Fernow sowie (vorne, v.l.) Lucas Witthaus, Timo Lindlar, David Kutschera, Florian Fischer, Thomas Freund, Theo Nowak, Jan Robert Heming und Team-Managerin Lea Sander. © DTB

Doch den Pokal werden die heimischen Akteure wahrscheinlich am Ende des Turniers nicht in die Luft stemmen: „Unser Minimalziel ist auf jeden Fall die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Juli 2020 in Taiwan. Dazu muss Deutschland mindestens Platz sechs erreichen“, sagt die Teammanagerin Lea Sander.

Übersicht

So sieht der EM-Spielplan aus

Ihr erstes Spiel bestreitet die deutsche Auswahl am Dienstag, 15. Oktober, um 12.15 Uhr gegen Belgien. Einen Tag später folgt das Duell mit Ungarn um 10.30 Uhr, ehe die Deutschen den Portugiesen am Donnerstag, 17. Oktober, um 14.45 Uhr gegenüberstehen. Am Freitag, 18. Oktober, folgen dann die ersten K.o.-Spiele, ehe am Samstag, 19. Oktober, der neue Europameister gekürt wird. Alle Spiele werden live übertragen.

Das Ziel erachtet sie als realistisch. In der Vorrundengruppe geht es für das deutsche Team gegen Belgien, Ungarn und Portugal. Während Belgien der Favorit ist, sind Ungarn und Portugal schlagbar.

„Ungarn hat zwar in den letzten Jahren eine starke Jugendarbeit geleistet und sich insgesamt verbessert, sie sind meiner Meinung nach trotzdem noch nicht auf dem Niveau, das Deutschland spielen kann. Portugal hat im Vergleich zum Vorjahr viele starke Spieler verloren, weshalb sie insgesamt schwächer antreten“, so Lea Sander.

So sieht die Lage in der zweiten Gruppe aus

Belgien ist wie immer gemeinsam mit den Niederlanden, die in der zweiten Gruppe auf Katalonien, Tschechien und England treffen, der Turnierfavorit. Lea Sander sagt: „In der anderen Gruppe wird es spannend, wer sich hinter Holland den zweiten Platz sichert. Bei den Teams ist es sehr schwer einzuschätzen, wer wem überlegen sein wird. Ich denke, dass es auf knappe Spiele hinauslaufen wird.“

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