Dieses OFC-Duo hat sich etabliert

Fechten

CASTROP-RAUXEL Die Fechter Niklas Falk Endler und Tobias Trimborn vom OFC Castrop-Rauxel sind am Wochenende zum ersten Mal bei den Landesmeisterschaften gestartet. Am Ende standen der sechste und der siebte Platz.

03.07.2009, 16:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Niklas Falk Endler (r.) und Tobias Trimborn (l.) vom Olympischen Fechtclub.

Niklas Falk Endler (r.) und Tobias Trimborn (l.) vom Olympischen Fechtclub.

Trimborn erwischte in Arnsberg einen Traumstart mit zwei deutlichen 5:0-Siegen. Mit dieser Sicherheit und der frühen Erkenntnis, dass er die Zwischenrunde erreichen kann, ließ er sich diese Möglichkeit nicht mehr nehmen. Locker und souverän ließ er die Gefechte der Vorrunde hinter sich, nicht in der anfänglichen Deutlichkeit, aber siegreich.

Als Fünfter der Vorrunde zeigte er sich in der Zwischenrunde kämpferisch: Mit einem 5:1-Sieg gegen Ben Trautmann vom TuS Hamm setzte er seinen Siegeszug fort. Das Gefecht gegen den Vorrundenersten Philipp Maarten Purps vom Hasper FC blieb punktlos. Trimborn hatte Glück: Das Los bescherte ihm den Vorteil. Doch der OFC-Starter wartete nicht ab, sondern griff unnötigerweise an. Ein Fehler, denn Trimborn lief in eine Parade und verlor. Dadurch verunsichert unterlag er auch gegen Philip Piehl vom FGTG Münster - und verpasste als Siebter den Einzug in der Endrunde der besten sechs Fechter.

Nicht aggressiv genug

Bei dem ein Jahr älteren Schüler Niklas Falk Endler lief es anfangs unspektakulärer. Mit Platz sieben in der Vorrunde schaffte er den Einzug in die Endrunde der besten acht Fechter. Nach dem 5:2-Sieg gegen Justus Kuhn von Vorwärts Bottrop folgte das Gefecht gegen Mustafa Kul vom TSV Bigge-Olsberg. Hier war noch eine Rechnung offen, denn die Vorrundenniederlage wurmte Endler noch. Mit starker Leistung schaffte er einen 5:4-Sieg. Doch auch er baute jetzt Fehler ein. Gegen Romeo Valentin vom TuS Hamm ging er nicht aggressiv genug auf die Planche, überließ dem Gegner das Fechttempo und bemerkte nicht, dass ihm bei einem 2:3-Rückstand die Zeit davonlief. Die Folge: nur Platz sechs in der Endabrechnung.

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