Drei Elfmeter prägen Partie in Holthausen

Fußball: Kreisliga A

Die Fußballer von Arminia Ickern mussten sich im von der Redaktion ausgesuchten Spiel des Tages beim vormaligen Schlusslicht RSV Holthausen mit 3:4 (1:3) geschlagen geben. Während die Herner in der Kreisliga A einen Platz gut machten, fiel Arminia einen Rang zurück auf Position acht.

CASTROP-RAUXEL

, 15.10.2017, 20:58 Uhr / Lesedauer: 2 min
Drei Elfmeter prägen Partie in Holthausen

Beim RSV Holthausen musste sich Arminia Ickern, hier mit Fabian Pöschl (r), mit 3:4 geschlagen geben. Für Ickern war es die vierte Saisonniederlage, für die Herner der zweite Punkte-Dreier in der Kreisliga A.

Nach zehn Minuten gingen die Gastgeber durch Raphael Rupieper in Führung. Kevin Tann sorgte für das 1:1 (22.). Erneut war es Rupieper, der Holthausen in Führung brachte (37.). Zum Ende der ersten Halbzeit kam es zu einem Foul im Ickerner Strafraum. Schiedsrichter Rene Sommer zeigte auf den Punkt. Daniel Rak verwandelte den Elfmeter, direkt danach pfiff der Referee zur Pause.

In der zweiten Halbzeit versuchten die Herner zunächst, das Spiel mit langen Bällen in Ickerns Hälfte zu treiben. Dann kam die 56. Minute: Bei einem Freistoß durch Athanasios Tzitzikakis wurde einer seiner Mannschaftskameraden im Strafraum gezogen – der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter für Ickern. Sebastian Janas verwandelte zum 2:3-Anschlusstreffer.

Dreimal Elfmeter

Holthausenerhöhte den Druck auf die Ickerner Defensive und deren Trainer Patrick Stich riss der Geduldsfaden. „Spielt endlich Fußball“, brüllte er. Als Janas dann den 3:3-Ausgleich (79.) erzielte, keimte wieder Hoffnung bei den Ickernern auf. Nach einem Solo-Lauf über den rechten Flügel hatte er abgezogen, Hernes Keeper Marvin Rodenstock war mit der Hand noch dran.

Nur vier Minuten später, gab es eine Ecke für Holthausen, Rupieper wurde geschubst – und zum dritten Mal entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Ickerns Torwart Pascal Schrötter ahnte die richtige Ecke, doch Raks Schuss sauste unter ihm hindurch zum 4:3 für die Herner.

Kein Kommentar

Die Ickerner rannten nun gegen den erneuten Rückstand an, doch ihre Möglichkeiten in Schlussminuten blieben meist in einer Herner Mauer hängen. Bei der letzten Ickerner Chance durch einen Freistoß von Tzitzikakis kam sein Keeper Schrötter in den gegnerischen Strafraum gelaufen, doch Tzitzikakis´ Schuss klatschte in die Zwei-Mann-Mauer. Direkt darauf, der Schlusspfiff.

Arminia-Trainer Patrick Stich war nicht zum Reden zumute, er zog sich in die Kabine zurück. Co-Trainer Yannick Grondin resümierte: „Was das Spielerische angeht, hätten wir hier gewinnen müssen. Schade, dass sich die Spieler nicht für ihr gutes Training belohnt haben.“ RSV-Coach Roland Ax urteilte: „Wir hatten die das Spiel in der ersten Halbzeit gut im Griff, für uns sind das wirklich ganz wichtige drei Punkte.“

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