Ein Ex-Profi kommt in die ASG-Halle

Handball

Die HSG Rauxel bekommt Besuch von Westfalia Herne. Die Gäste haben den Promi-Faktor dabei. Die Frauen des TuS Ickern spielen daheim.

Castrop-Rauxel

, 20.09.2019, 18:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein Ex-Profi kommt in die ASG-Halle

Ist am Sonntag, 22. September, gegen den HC Westfalia Herne nicht für die HSG Rauxel-Schwerin am Ball: Kreisläufer Neshanth Paskaran, hier beim Wurf in der Bezirksliga-Partie gegen den TuS Bommern II. © Volker Engel

Vor einer hohen Hürde stehen die Handballer des Landesliga-Aufsteigers HSG Rauxel-Schwerin am Sonntag, 22. September. Im ersten Saison-Heimspiel hat das Team von HSG-Trainer Sebastian Clausen den Spitzenreiter HC Westfalia Herne vor der Brust. Anwurf dieser Begegnung ist um 18 Uhr in der ASG-Sporthalle an der Schillerstraße.

Während Rauxel-Schwerin im ersten Landesliga-Spiel nach 19 Jahren beim Mitaufsteiger TuS Westfalia Hombruch II mit 26:34 verlor, feierten die Herner am ersten Spieltag einen 33:17-Sieg gegen den Aufsteiger Wittener TV. Bei dieser Partie konnte Coach Clausen die Nachbarstädter unter die Lupe nehmen. Er berichtete am Freitag: „Herne verfügt über eine kompakte und zugleich schnelle Abwehr.“ Die Sonntags-Gäste spielten zudem „einen starken Gegenstoß“.

Spieler aus der A-Jugend-Bundesliga

Im Herner Kader stehen einige junge Akteure, die Erfahrung in der A-Jugend-Bundesliga gesammelt haben. Die Herner Herren verpassten im Mai nur um einen Punkt den Aufstieg in die Verbandsliga und sind erneut Titelfavorit.

Ein weiteres Plus für die Herner: Ihr Trainer ist Stefan Krebietke, ehemaliger Bundesliga-Spieler beim TuSEM Essen. Clausen meint: „Er hat eine sehr ausgeglichene Mannschaft am Start.“

Sebastian Clausen muss auf alle seine angestammten Kreisläufer verzichten: Neshanth Paskaran, Luca Ziegler und Florian Bellendorf. Nikolas Zöpel ist aus dem Urlaub zurück und wieder an Bord. Welche Anleihe der Trainer bei der zweiten Mannschaft (Kreisliga) nehmen wird, war am Freitag noch offen. Clausen war sich aber sicher: „Wir werden das Fehlen der Kreisläufer kompensieren können.“

Im Training hatten die Rauxel-Schweriner trotz der Beobachtungen ihres Coaches keine auf den Gegner zugeschnittenen Übungen gemacht. Clausen: „Wir haben weiter an unseren eigenen Abläufen für Angriff und Abwehr gearbeitet.“

In der Kreisliga steht dem TuS Ickern nach dem Derby-Sieg zum Auftakt gegen den Aufsteiger HSG Rauxel-Schwerin diesmal auswärts auf dem Prüfstand. Das Team von TuS-Trainer Ralf Utech hat am Sonntag ab 17.45 Uhr beim Bochumer HC 2 auf dem Prüfstand. Die Bochumer hatten am ersten Spieltag ihr Derby beim TV Wattenscheid mit 25:29 verloren. Die HSG Rauxel 2 hat ab 16 Uhr den Waltroper HV vor der Brust.

Ein Ex-Profi kommt in die ASG-Halle

Auf eine Revanche beim Bochumer HC 2 hofft Fabian Wolf, der Trainer der Frauen des TuS Ickern. © Volker Engel

Die Bezirksliga-Handballerinnen des TuS Ickern haben am Sonntag, 22. September, ein Déjà-vu. Denn wenn sie ab 13.45 Uhr beim Bochumer HC 2 auflaufen, kommt ihn vieles bekannt vor. Gegen die Bochumerinnen spielte das Team von TuS-Trainer Fabian Wolf vor zwei Wochen – im Kreispokal.

Damals unterlagen die Ickernerinnen knapp mit 21:22. Daher haben sie mit den Nachbarstädterinnen noch ein Hühnchen zu rupfen. Wolf meint: „Durch das Duell in der vergangenen Saison und jetzt durch das Pokalspiel wissen wir schon recht genau, was auf uns zukommt – der Gegner aber wahrscheinlich auch.“

Kreisläufer stoppen

Nach der Kreispokal-Niederlage seien sich alle TuS-Beteiligten einig gewesen, dass für ihr Team an diesem Tag mehr drin gewesen sei, bekräftigte Fabian Wolf: „Genau das wollen wir jetzt am Sonntag auch zeigen.“ Nach dem guten Auftritt am ersten Spieltag beim 32:23-Sieg gegen die DJK Westfalia Welper möchten Wolf und sein Team an diese Leistung anknüpfen.

Fabian Wolf: „Wir müssen verhindern, dass Bochum über die Kreisläufer zu Torerfolgen kommt. Wir dürfen nicht so viele Siebenmeter verursachen, wie noch im Pokalspiel.“ Man habe bei der Darbietung zum Bezirksliga-Auftakt auf jeden Fall einen deutlichen Leistungsunterschied zum Pokalspiel erkennen können. Wolf: Daher bin ich für den Sonntag recht optimistisch.“

Nicht planen kann er allerdings mit Kristina Müller. Nelia Wiese wird berufsbedingt nur eine Halbzeit spielen können. Hinter den Einsätzen von Denise und Annika Skiba stehen Fragezeichen.

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