Ein Korfball-Trainer hat jede Menge Zielwasser getrunken

Sportgeschichten

Einem Coach können seine Schützlinge scheinbar nichts vormachen. In Pöppinghausen gibt es ein bislang unbekanntes Museum. Unsere Geschichten vom Sportwochenende.

Castrop-Rauxel

, 26.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Ein Korfball-Trainer hat jede Menge Zielwasser getrunken

Adler (gelb) - Schwerin Patrick Fernow © Volker Engel

Patrick Fernow, Trainer der Regionalliga-Korfballer des KV Adler Rauxel, weiß, wovon er spricht, wenn er beim Training mit seinen Schützlingen das Körbewerfen übt. Denn der Coach hat im vergangenen halben Jahr offenbar jede Menge Zielwasser getrunken. Als Spieler von Adler 2 führt er nämlich die Korbschützenliste der Oberliga mit 39 Körben an. Nur zwei heimische Sportler waren noch erfolgreicher als Fernow: Ann-Kathrin Nienhues von der Spielgemeinschaft Adler Rauxel/KC Grün-Weiß mit 47 Treffern sowie Lennart Schwirtz vom Schweriner KC 4 mit 40 Körben. Beide spielen eine Klasse tiefer in der Verbandsliga.

Ein Korfball-Trainer hat jede Menge Zielwasser getrunken

Manfred Goerke (l.) vom SuS Pöppinghausen, hier mit Wilfried Leder. © Tobias Weckenbrock

Manfred Goerke, Urgestein und Ehrenvorsitzender der Fußballer des SuS Pöppinghausen (Kreisliga C) ist quasi der Museums-Wächter seines Vereins. Also solchen bezeichnete ihn zumindest der aktuelle Vorsitzende Torsten Leder. Als Leder für die Redaktion dieser Zeitung eine Festzeitschrift mit Chronik des SuS Pöppinghausen auftreiben wollte, sprach er davon, dass er im SuS-Museum fündig geworden sei. Und ergänzte: „Das SuS-Museum ist eine vereinsinterne Anspielung auf die diversen Geheimschubladen von Manni Goerke. Da lagern tatsächlich noch einige sehr interessante Erinnerungsstücke aus den letzten Jahrzehnten.“ Offenbar von besonderem Wert ist ein schwarz-rotes Hemd, das bei Goerke gelagert ist: Es soll das erste Pöppinghauser Trikot nach der Gründung des Vereins im Jahr 1955 sein.

Ein Korfball-Trainer hat jede Menge Zielwasser getrunken

Die Korfball-Weihnachtsgrüße von Jochen Schittkowski (l.).

Jochen Schittkowski, Teammanager der deutschen Korfball-Nationalmannschaft und Mitglied des Schweriner KC, hat vor den Feiertagen einen beachtlichen Beitrag zur Völkerverständigung geleistet. Er formulierte im Namen der Sportart Korfball im Deutschen Turnerbund (DTB) einen Weihnachtsgruß in über 20 Sprachen – und sendete diesen per E-Mail in die weite Welt. Unter anderem auch an die Korfball-Verbände in Argentinien, Aruba (Karibik), Botswana (Afrika), Kanada, Japan, Malaysia, Neuseeland und die Philippinen. Garniert ist die „Postkarte“ mit einem Bild der deutschen Nationalmannschaft, die nach dem Gewinn der Silbermedaille bei der Europameisterschaft im Herbst in den Niederlanden jubeln konnte.

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