Eine Achtelfinal-Paarung des Korfball-DTB-Pokals fühlt sich wie Finale an

Korfball

Der amtierende DTB-Pokal-Sieger Adler Rauxel duelliert sich am Samstag im Achtelfinale mit einem spielstarken Regionalliga-Klassenkameraden. Offen ist, wie stark das Rauxeler Team sein wird.

Castrop-Rauxel

, 06.02.2020, 17:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Achtelfinal-Paarung des Korfball-DTB-Pokals fühlt sich wie Finale an

Die Korfballer des KV Adler Rauxel (gelbe Hemden) waren am vergangenen Sonntag gegen den Schweriner KC 2 personell weit entfernt von der Bestbesetzung. © Volker Engel

Die Korfballer unterbrechen ihre Meisterschafts-Saison am Wochenende für das Achtelfinale im DTB-Pokal-Wettbewerb. Eine Paarung fühlt sich dabei wie ein Finale an.

Denn am Samstag, 8. Februar, duelliert sich ab 17.15 Uhr der Pokal-Verteidiger KV Adler Rauxel mit dem Schweriner KC. Beide Teams stammen aus der Regionalliga, der höchsten Spielklasse in Deutschland.

Adler hat ein großes Lazarett


Vor einer Woche hatten die Adleraner im Punktspiel gegen Schwerin 2 durch Krankheit enorme Personalprobleme. Das Lazarett hat sich noch nicht gelichtet: Rauxels Trainer Patrick Fernow berichtete am Donnerstag: „Die Grippewelle hat uns erwischt. Wir müssen schauen, wer bis Samstag fit wird. Ich hatte in dieser Woche beim Training nur vier Spieler der ersten Mannschaft zur Verfügung.“ Es seien allerdings einige der Erkrankten bereits auf dem Wege der Besserung.

Sollten der KV Adler die Partie verlieren, würde ihm das den Titel-Hattrick verbauen. Denn in den vergangenen beiden Jahren gewannen die Castrop-Rauxeler die Endspiele jeweils gegen den TuS Schildgen - mit 12:10 (Saison

2018/19) und 23:22 nach Verlängerung (2017/18).

Unterdessen hat der HKC Albatros (Regionalliga) kampflos das Pokal-Viertelfinale erreicht. Der zwei Klassen tiefer angesiedelte Verbandsligist SG Adler/Grün-Weiß tritt zum Duell nicht an.

Nur zwei Frauen an Bord


Das berichteten der Adler-Vorsitzende Bastian Held und Jan Weber-Winkels vom GW-Vorstand. Das Team der Spielgemeinschaft verfüge aufgrund einer Erkältungswelle, Arbeit sowie einer Knieverletzung über nur noch zwei Frauen. Vier muss man allerdings für eine funktionierende Mannschaft stellen.

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Held: „Spiele zwischen Verbandsligisten und Regionalligisten sind ohnehin oftmals für beide Mannschaften nicht das Tollste.“ Weber-Winkels ergänzt: „Mit nur sechs Spielern anstatt acht wollten wir nicht antreten.“

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