Eine Kerze reicht zum Frohlinder Landesliga-Aufstieg

Auf der Außenbahn

Göttlichen Beistand haben die Kicker des FC Frohlinde für den Rest der Saison erhalten, um den Aufstieg in die Landesliga zu schaffen. Ob es hilft, muss sich erst zeigen, die Frohlinder waren am Wochenende nicht im Einsatz. Ein B-Liga-Spieler nutzt die familiäre Unterstützung für einen Doppelpack und Ickerns Co-Trainer lüftet das Mysterium um seinen Vornamen.

CASTROP-RAUXEL

, 19.09.2016, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Spielertrainer Michael Wurst (links) hätte mit dem FC Frohlinde gerne um die Spitzenplätze in der Bezirksliga 9 gespielt.

Spielertrainer Michael Wurst (links) hätte mit dem FC Frohlinde gerne um die Spitzenplätze in der Bezirksliga 9 gespielt.

René Wysk, Fußballspieler des SV Wacker Obercastrop, hatte beim 5:0 und eigenen zwei Treffern für die Wacker-Reserve gegen die Spvg Horsthausen II in der Kreisliga B, jede Menge motivierende Unterstützung aus dem Familienkreis dabei. Das sah man, als der erfolgreiche Stürmer nach Spielschluss stolz mit seiner kleinen Tochter auf dem Arm Richtung Vereinshaus ging – und damit quasi eine Familien-Polonäse anführte, weil dahinter die Mutter mit Kinderwagen kam, gefolgt von der Großmutter, die den kleinen Reigen beendete.

Peter Blau, ehemaliger Vorsitzender der Fußballer des FC Frohlinde, hat in seinem Urlaub am Bodensee, einem möglichen Landesliga-Aufstieg der ersten Mannschaft Vortrieb geleistet. Er berichtete: "Ich habe im Kloster Birnau eine Kerze für die Mannschaft angezündet." Nach eigener Aussage hatte er zunächst drei Kerzen stiften wollen, kam aber davon ab. Blau sagte: "Unser Team ist so gut, da reicht auch die eine."

Ecevit Caliskan, Co-Trainer der Kreisliga B-Fußballer von Eintracht Ickern, klärte nach der Partie bei der SG Habinghorst/Dingen (2:7) das Rätsel um seinen Vornamen auf. Bislang wurde er – auch von Vereins-Internetseite – stets als "Cengiz Caliskan" aufgeführt. "Mich nennen alle im Verein Cengiz", erläuterte der Team-Betreuer, "ich weiß gar nicht mehr genau, wie das zustande gekommen ist." Sein richtiger Vorname sei aber in der Tat Ecevit, sagte Caliskan, der sich an den Alternativ-Namen offenbar bestens gewöhnt hat: "Sie können auch gerne weiterhin Cengiz schreiben." 

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