Entscheidung im Frohlinder Spiel in Horsthausen fällt ganz spät

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Zum zweiten Mal binnen sieben Tagen haben sich die Landesliga-Fußballer des FC Frohlinde mit einem Herner Team duelliert. Die erste Partie ging verloren. Am Sonntag gabs den zweiten Anlauf.

Castrop-Rauxel

, 13.10.2019, 21:01 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für die Landesliga-Fußballer des FC Frohlinde war die Aufgabe am Sonntag eine schwere. Denn ihr Gastgeber Spvg Horsthausen hat in den vergangenen fünf Partien nicht verloren.

Durch einen Treffer von Dietrich Liskunov in der 86. Minute holte sich letzlich der FC Frohlinde (5.) bei der Spvg Horsthausen (11.) jene drei Punkte, die sie am Sonntag zuvor gegen Firtinaspor Herne verpasst wurden.

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Lange Zeit sah es auf dem Kunstrasen an der Horsthauser Straße nach einer torlosen Vorstellung aus. Doch dann schlugen die Gäste von der Brandheide zu. Das taten sie in Unterzahl, weil Lukas Wohlfarth nach seinem zweiten Foul mit Gelb-Rot vom Platz gestellt worden war. Spielertrainer Stefan Hoffmann, der erstmals nach langer Verletzungspause durchspielte, sagte: „Die zweite gelbe Karte war ein Witz.“

Seine Mannschaft hätte das aber gut weggesteckt. In Horsthausen zu gewinnen, war schon eine tolle Sache. Die Herner hatten seit fünf Spielen nicht mehr verloren.

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Frohlinde trat mit veränderter Aufstellung an. Ex-Profi Marc Kruska war als Junioren Co-Trainer mit dem VfL Bochum unterwegs, Andreas Kluy musste verletzt passen. So bekam Nico Kaufmann eine Startelf-Chance. Auch Leon Wohlfarth, der sich mit einem satten Schuss aus 20 Metern bemerkbar machte. Der Ball zischte knapp am Tor vorbei. Auf der Gegenseite machten ebenfalls die Hausherren Alarm. Einige Male war es Torwart Daniel Schultz zu verdanken, dass seine Elf nicht in Rückstand geriet, sagte Coach Hoffmann. Dieser war als Spieler direkt an den Brennpunkten und konnte das beurteilen.

Ball landet am Frohlinder Pfosten


Das Spiel ging hin und her, einmal zitterte das Gebälk des FCF-Tores nach einem Pfostenschuss. Dann war wieder Schultz zur Stelle. Die Kugel wollte auf beiden Seiten nicht über die Linien. Das schafften nicht die beiden Ex-Schweriner Marvin Rupieper und Fabian Gillner, wie auch Niklas Neumann, der als dritter Schweriner im Bunde vom Berg kam und in der 86. Minute eingewechselt wurde. Dann sorgte Dietrich Liskunov für den entscheidenden Streich. Nach einem langen Ball spritzte der Torjäger dazwischen und versenkte „eiskalt“ (Hoffmann) zum Sieg. Einen kleinen Wermutstropfen gab es noch: Dustin Wurst musste mit einer Oberschenkelverletzung aus dem Spiel. Für den Cousin von Trainer Michael Wurst kam Chris Matuszak ins Spiel.

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