Ex-Profi Marc Kruska organisiert ein Auswärtsspiel, zu dem er zu Fuß geht

Sport-Geschichten

Am Wochenende hat sich im Castrop-Rauxeler Sport einiges ereignet. Wir haben die Anekdoten dazu aufgeschrieben - mit Marc Kruska, Martin Janicki, Udo Drees und Hanjo Alberts.

Castrop-Rauxel

, 14.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der ehemalige Profi Marc Kruska (l.), hier im Trikot des FC Frohlinde mit Schiedsrichter Florian Schreiber.

Der ehemalige Profi Marc Kruska (l.), hier im Trikot des FC Frohlinde mit Schiedsrichter Florian Schreiber. © Marcel Witte

Marc Kruska, ehemaliger Fußball-Profi u.a. und jetzt im Kader des VfB Habinghorst (Kreisliga A), hat mit einer Aktion einmal mehr seine Heimatverbundenheit demonstriert. In seiner Funktion als Co-Trainer der A-Junioren des VfL Bochum in der Bundesliga hat er ein Freundschaftsspiel in Castrop-Rauxel auf die Beine gestellt. Dadurch kommt es am Dienstag, 6. Oktober, ab 19.30 Uhr in der Erin-Kampfbahn zum Duell des Westfalenligisten Wacker Obercastrop mit dem VfL-Nachwuchs. Kruskas Vorteil: Für den Weg dorthin muss er nicht ins Auto steigen, sondern kann von daheim die 1,7 Kilometer zu Fuß gehen. Oder er nimmt das Angebot von Steffen Golob, Sportlicher Leiter des SV Wacker, an. Dieser sagte: „Ich kann Marc auch von zuhause abholen und mitnehmen.“

Martin Janicki, der Vorsitzende des SV Wacker Obercastrop.

Martin Janicki, der Vorsitzende des SV Wacker Obercastrop. © Volker Engel


Martin Janicki,
Vorsitzender des SV Wacker Obercastrop, half beim Westfalenliga-Spiel DJK TuS Hordel gegen seinen Klub dem Stadionsprecher aus der Patsche. Da das DFB-Net wie schon am 1. Spieltag auch diesmal wieder streikte, fehlten dem Mann am Mikro die Aufstellungen. Die gab es zwar auf Papier, die Namen waren dort jedoch nur schwer zu entziffern. Janicki half mit Obercastrops Mannschafts-Aufstellung aus - fein leserlich auf einem Zettel geschrieben und mit Rückennummern. Somit konnte Hordels Stadionsprecher seine Aufgaben dann auch anstandslos erfüllen.

Udo Drees (l) und Peter Blau.

Udo Drees (l) und Peter Blau. © Volker Engel

Udo Drees, früherer Trainer u.a. des FC Frohlinde, hatte schon in der Halbzeitpause der 1:2 (1:1)-Niederlage des FCF gegen den SV Hilbeck eine Verschwörungs-Theorie ersonnen. Es ging dabei um den starken Geruch der Felder, die im Umkreis des Sportplatzes an der Brandheide frisch gedüngt waren und für des Städters Riechorgan schon recht gewöhnungsbedürftig waren. Drees sagte mit einem Lachen zu Peter Blau, dem früheren Vorsitzenden des FC Frohlinde, auch weil Hilbeck aus dem Werler Vorland mit viel Landwirtschaft kommt: „Vielleicht haben die Hilbecker zur Betäubung ja einen Güllewagen vorbeigeschickt.“

Hanjo Alberts von den BF Schwerin.

Hanjo Alberts von den BF Schwerin. © Volker Engel

Hanjo Alberts, Billardspieler der Billardfreunde Schwerin, hat mit Unterbrechungen nach monatelangen Reisen zu mehreren Kontinenten, wieder zum Queue gegriffen. Die Rundreise hat er auf seinem Handy-Status mit kulinarischen Spezialitäten und jeder Menge Sehenswürdigkeiten seinen Bekannten mitgeteilt. Nach den sichtlich schmackhaften Essens-Darbietungen auf unzähligen Restaurant-Tischen dieser Welt ist er an den kleinen heimischen Billardtisch zurückgekehrt. Der gebürtige Schweriner, der sich danach direkt auf eine Motorrad-Tour durchs Moseltal aufmachte, erzählte: „Nach drei Jahren Pause habe ich eine ordentliche Partie gespielt.“

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Für die Anekdoten am Castrop-Rauxeler Sportwochenende sorgten Stefan Hoffmann (FC Frohlinde), Helmut Schulz, Maurice Grammel (Adler Rauxel), Klaus Overwien sowie die Schweriner Dennis Hasecke und Peter Wach. Von Hans-Jürgen Weiß, Jens Lukas

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