Faire Geste bei einem Ausrutscher

Auf der Außenbahn

Beim SuS Merklinde wird Fair Play noch groß geschrieben. Ob ein Spieler des A-Ligisten den Ball auch ins Aus befördert hätte, wenn er gewusst hätte, dass sein Gegner nicht verletzt, sondern nur ausgerutscht war, ist nicht überliefert. Das und weiteres Kurioses aus der heimischen Sportlandschaft lesen sie auf unserer "Außenbahn".

CASTROP-RAUXEL

, 29.09.2014, 17:24 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fußballerin in Diensten des Bezirksligisten Arminia Ickern, sorgte am Sonntag im Spiel beim BV Brambauer für ein Kuriosum: Ihr Schuss landete zunächst am linken Innenpfosten, danach rollte der Ball die Torlinie entlang, um dann hinter dem rechten Pfosten die Seitenauslinie zu überqueren. Kein Tor also für Schulz - machte aber nichts. Denn die Arminia gewann letztlich mit 4:2.

Tennisspieler beim TC Castrop 06, hatte bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren in Ingelheim eine besondere Begegnung. Die Begrüßung der Teilnehmer nahm keine Geringere als Ellen Wessinghage vor. Die heutige Vorsitzende des Tennisclubs Boehringer startete einst unter ihrem Geburtsnamen Tittel als Leichtathletin für den TuS Ickern und gewann später unter anderem die Bronzemedaille im 1500-Meter-Lauf bei der EM 1971. "Nach dem offiziellen Teil des Abends hatten wir natürlich Gelegenheit zu einem kleinen Plausch unter ,Castrop-Rauxelern'", berichtete Düwel.

früherer Langzeittrainer bei den Fußballern des SV Wacker Obercastrop, offenbarte in der Erin-Kampfbahn am Rande des Bezirksligaspiels der ersten Mannschaft gegen BW Westfalia Langenbochum mit einem Schmunzeln im Gesicht, dass er wieder für Wacker als Trainer tätig ist. Allerdings muss sich der Chefcoach der "Ersten", Dennis Hasecke, keine Gedanken um seinen Job machen. Esser hilft bei den Mini-Kickern des Vereins, und das hat einen schönen familiären Hintergrund: "Mein Enkel macht da mit."

Fußballer beim FC Frohlinde, musste beim 6:3 seines Teams gegen die Spvg Herten für seinen Kapitän Michael Wurst einspringen - und zwar als Auswechselspieler. Eigentlich hatte Trainer Jürgen Litzmanski in der 79. Minute Wurst vom Feld beordert. Doch der Torjäger, der an diesem Tag bereits drei Mal getroffen hatte, war darüber nicht allzu begeistert. Thimm räumte stattdessen freiwillig das Feld und verdiente sich lobende Worte des Spielführers: "Danke, Jimmy. Guter Mann."JL/joy/leex/mawit

Lesen Sie jetzt