FC Castrop-Rauxel steht vor brisantem Duell mit Sportplatznachbar SuS Merklinde

rnFußball-Kreisliga A

Kreisliga-A-Spitzenreiter FC Castrop-Rauxel möchte weiterhin ungeschlagen bleiben. Er setzt im Derby darauf, dass der SuS Merklinde aktiv mitspielen möchte.

Castrop-Rauxel

, 06.03.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Den ersten Vorgeschmack auf das Sportplatz-Derby gibt es stets am Freitagabend. Wenn der SuS Merklinde (4.) gegen 20 Uhr die Anlage am Fuchsweg verlässt, geht der FC Castrop-Rauxel zum Trainieren aufs Feld. Schließlich teilen sich die beiden Klubs den Kunstrasen Platz im Süden der Stadt.

„Da wird es immer schon ein bisschen brisant“, sagt FC-Trainer Patrick Stich. Vielleicht war es am Freitag vor dem Duell ein wenig brisanter als sonst. Am Sonntag, 8. März, treffen sich beide Teams ab 15 Uhr wieder am Sportplatz – zum Rückspiel in der Fußball-Kreisliga A.

FC-Spieler kränkeln

„Wir erwarten ein Spiel auf Augenhöhe“, sagte Stich. Schlecht sei das aus Castrop-Rauxeler Sicht nicht, denn „uns liegen eher Mannschaften, die selbst auch Fußballspielen wollen“, erklärt der Übungsleiter. Das ist nicht h nur eine Behauptung: Das Hinspiel und das Aufeinandertreffen im Kreispokal entschied der souveräne A-Liga-Spitzenreiter gegen Merklinde mit 3:1 sowie 4:1 für sich.

Die Personalsituation war im Laufe der Woche nicht klar. Vedat Öz, Onur Cakir und die Ceric-Brüder Almedin und Elvedin kränkelten.

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Die Probleme von Merklindes Coach Marco Gruszka sind vor allem in der Verteidigung nicht geringer. „Personell sieht es sehr mau aus“, sagte er. Emil Durmis ist rotgesperrt, Bastian Niebert angeschlagen, Felix Zimmermann verletzt und Daniel Bönnemann im Urlaub. „Ein Derby läuft ja immer noch ein bisschen anders als ein normales Spiel. Von daher werden wir uns bemühen. Ich sehe uns nicht chancenlos.“

Abstiegssorgen vor Derby

Anderes Tabellenende, andere Sorgen. Für Arminia Ickern (14.) und den FC Frohlinde II (13.) geht es um eine gute Ausgangsposition für den Rest der Saison, wenn sie sich am Sonntag ab 15 Uhr in der Glückauf-Kampfbahn treffen. FCF-Trainer Jimmy Thimm hatte bereits unter der Woche klargestellt, dass er das Restprogramm nicht entspannt betrachten kann. Die beiden Abstiegsplätze sind zwar für die zurückgezogenen Teams von Fortuna Herne und Arminia Holsterhausen reserviert. Es könnte sich aber noch etwas verschieben, sollte aus der Bezirksliga mehr als ein heimisches Team absteigen.

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Vor dem Duell mit Arminia Ickern ist daher Vorsicht geboten. Aus zwei Gründen: Thimm wird seine Formation anpassen müssen. Lennox Günther fehlt in der Abwehrkette. Und die FCF-Bilanz an der Recklinghauser Straße ist mit zwei Niederlagen und einem Remis nicht positiv. „Arminia ist zuhause schwer zu bespielen“, weiß Thimm. „Es geht darum, kämpferisch dagegen zu halten. Die spielerischen Komponenten sind da nicht ganz so gefragt.“

Ickern hat Probleme mit Eckstößen und Freistößen

Das Hinspiel gewannen die Frohlinder mit 4:0. Zwei Standardsituationen führten zu Toren. Ganz abgestellt hat Ickern die Schwäche hier noch nicht. Zuletzt gab es beim 1:3 gegen den SV Holsterhausen zwei Gegentore nach ruhendem Ball. „Diese Situationen dürfen wir gegen Frohlinde nicht zulassen“, meint Ickerns Trainer Kevin Sykora. Auch für die Arminen geht es um viel. „Das ist unser Sechs-Punkte-Spiel“, so Sykora. Mit einem Sieg könnte Ickern den 14. Platz verlassen, hat aber auch schon eine Partie mehr absolviert.

Der VfB Habinghorst geht (7.) ab 13 Uhr an der Hauptstraße in Crange ins Duell mit dem SV Wanne 11 II (11.).

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