FC Frohlinde fährt ohne Trainer beim finalen Testspiel auf der Siegerstraße

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Der Landesligist FC Frohlinde hat sich für seinen letzten Test der Saisonvorbereitung 2020/21 den VfB Habinghorst eingeladen. War das Kreisliga-A-Team ein echter Gradmesser für den FCF?

Frohlinde

, 30.08.2020, 18:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am kommenden Sonntag, 6. September, beginnt für den FC Frohlinde die dritte Landesliga-Saison der Vereinsgeschichte direkt mit einem Auswärtsspiel bei SW Wattenscheid. Am Sonntag wurden quasi zur Generalprobe die Kreisliga-A-Kicker des VfB Habinghorst mit ihrem Trainer Marc Olschewski an der Brandheide vorstellig.

Während auf der Gästeseite somit der Coach an der Linie stand, war die Gastgeber-Seite ziemlich verwaist. Da Trainer Michael Wurst einer musikalischen Verpflichtung in Bochum nachging, Spielertrainer Stefan Hoffmann selber spielte und Betreuer Tim Hartwig an der ostfriesischen Nordseeküste im Urlaub weilte, gab schließlich Paul Neese in der ersten Halbzeit den Ton an der Seite an. Neese hat durch seine Tätigkeit als Frohlinder A-Junioren-Coach damit seine Erfahrungen.

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Zwei Ceylan-Treffer

Jubel inklusive. In der vierten Minute nahm Lukas Kothe mit dem 1:0 aus 16 Metern dem VfB gleich den Wind aus den Segeln. Frohlinde spielte in einer ungewöhnlichen Aufstellung. So verteidigten Tim Kuit und Max Ruffer aus der zweiten Mannschaft (Kreisliga A). Sie machten das so gut, dass hinten nichts anbrannte und vorne Neuzugang Gökhan Ceylan mit zwei Treffern vor der Pause glänzte. Das 4:0 entsprang einem Foulelfmeter, den Mehmet Ayaz souverän zum Halbzeitstand verwandeln konnte.

In der zweiten Spielhälfte sollten noch zwei Treffer zum 6:0 folgen. Nochmals Lukas Kothe zum 5:0 (49.) sowie Linus Budde zum 6:0 (58.) ließen VfB-Keeper Julian Jarkulisch keine Chance. Trainer Hoffmann sagte hinterher: „Das Tempo stimmte.“ Er hatte nach der Pause den Dirigenten-Platz an der Außenlinie von Neese übernommen, der ins Spiel kam.

Und der Trainer musste dann noch einer heiklen Szene zuschauen. Dennis Kock wurde im Strafraum gefoult. Den fälligen Strafstoß schoss Sebastian Janas so „ein bis zwei Meter“, wie es VfB-Trainer Marc Olschewski sah, unten links vorbei.

Olschewski sah Steigerung

Trotzdem zeigte sich der Habinghorster Coach mit dem Auftritt seiner Mannen auch zufrieden: „Die erste Halbzeit hat mir noch nicht gut gefallen, nach dem Wechsel wurde es besser. Immerhin haben wir gegen einen Landesligisten gespielt.“

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