FC Frohlinde trauert um Friedhelm Steinert

Tod des Ehrenvorsitzenden

Der FC Frohlinde und die gesamte Fußballfamilie der Stadt trauern um Friedhelm Steinert. Der Ehrenvorsitzende der Frohlinder verstarb am Samstag im Alter von 83 Jahren. Wir blicken auf seine Zeit als Aktiver und Ehrenvorsitzender zurück.

CASTROP-RAUXEL

, 14.08.2017 / Lesedauer: 2 min
FC Frohlinde trauert um Friedhelm Steinert

Der FC Frohlinde trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Friedhelm Steinert.

Am 8. Juli hatte „Pit“ Geburtstag gehabt. Dass es ihm gesundheitlich nicht gut ging, war zu bemerken. Doch immer wieder hatte er sich in der Vergangenheit nach Krankenhaus-Aufenthalten aufgerafft und wieder bei Spielen vor dem Frohlinder Vereinsheim gesessen. Vor nicht allzu langer Zeit sagte er noch schmunzelnd zum Autor dieser Zeilen: „Der da oben wollte mich noch nicht haben.“

Spuren hinterlassen

Jetzt ist Friedhelm Steinert tot. Der gebürtige Schweriner hat nicht nur in der heimischen Fußball-Landschaft Spuren hinterlassen. 1945 begann er seine Laufbahn in der Schüler-Fußballmannschaft auf dem Schweriner Berg und spielte zudem erstklassig Tischtennis. 1954 wechselte der talentierte Kicker zum SV Castrop 02 und kehrte, nach Jahren beim VfB Habinghorst, 1960 nach Schwerin zurück. Dort stieg er als Spieler und Trainer mit den Blau-Gelben 1963 in die Bezirksliga auf.

Frohlinde als sportliche Heimat

Ab 1967 wurde seine sportliche Heimat der FC Frohlinde. Erst von 1967 an für zehn Jahre als Trainer, ab 1978 als 1. Vorsitzender. In seiner Amtszeit wurden der Sportplatz und das Vereinsheim neu errichtet. 2010 erhielt Steinert die Goldene Ehrennadel des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV).

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