FCF gegen "Schießbude" der Liga - Alle Vorberichte

Fußball: Bezirksliga

Nachdem der FC Frohlinde in der Bezirksliga 9 zuletzt im Aufstiegskampf patzte, muss schleunigst wieder ein Sieg her. Die beste Gelegenheit dafür bietet sich bereits am Sonntag, wenn mit DJK Spvgg Herten die abwehrschwächste Mannschaft der Liga auf die Brandheide kommt. Schwerin empfängt derweil Teut. SuS Waltrop.

CASTROP-RAUXEL

, 13.11.2015, 16:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
FCF gegen "Schießbude" der Liga - Alle Vorberichte

Frohlindes Kapitän Stefan Tiedke (links), hier in einer Szene mit Dietrich Liskunov, will trotz Verletzung am Sonntag, 15. November, in der Partie gegen die Spvg Herten auflaufen.

Bezirksliga 9, 13. Spieltag

FC Frohlinde - DJK Spvgg Herten (Sonntag, 14.30 Uhr, Brandheide 175, 44577 Castrop-Rauxel)

Die Bezirksliga-Fußballer des FC Frohlinde (4.) mussten in der vergangenen Woche einen Dämpfer im Aufstiegskampf hinnehmen. Beim TuS Eichlinghofen (2.) unterlag der FCF mit 0:3. Nun soll am 13. Spieltag im Heimspiel gegen die DJK Spvgg Herten (13.) am Sonntag, 15. November, eine Wiedergutmachung erfolgen.

„Das war eine Frechheit was wir da abgeliefert haben“, bilanzierte Frohlindes Spielertrainer Michael Wurst, dem die Partie in Dortmund immer noch übel aufstoß. „Es war keine Reaktion zu sehen, kein Biss und kein Dampf“, hatte der spielende Coach schon kurz nach dem Spiel erklärt.

Gegen Herten soll der FCF nun wieder in die Erfolgsspur finden. Zumal der Tabellendreizehnte so etwas wie die „Schießbude“ der Liga ist. 39 Gegentreffer in zwölf Spielen haben die Hertener schon zu verzeichnen. Frohlinde hat dagegen mit 29 Toren den drittstärksten Angriff aufzubieten. Und kann gegen Herten auch wieder auf Angreifer Safa Obi bauen, der zuletzt wegen einer Mandelentzündung fehlte. 

Kampfgeist ist bei den Frohlindern in Person von Stefan Tiedke auf jeden Fall vorhanden. Trotz eines Kapselrisses im Sprunggelenk beißt der Kapitän auf die Zähne und hatte auch an den Trainingseinheiten unter der Woche teilgenommen. Einzig Marc Flaczek wird dem FC Frohlinde gelbgesperrt fehlen. 

Spvg Schwerin - Teut. SuS Waltrop (Sonntag, 14.30 Uhr, Grafweg, 44577 Castrop-Rauxel)

Nach den Duellen mit den Titelkandidaten, in denen sie sich gut aus der Affäre gezogen haben, haben die Schweriner die abstiegsgefährdeten Kicker von Teutonia/SuS Waltrop (Drittletzter) vor der Brust. Blau-Gelb-Trainer Karsten Quante betont: „Meinen Spielern muss bewusst sein, dass sie auf einen kompakt und robust auftretenden Gegner treffen, von dem wir nicht so große Räume bekommen wie in den vergangenen Spielen.“

Zuletzt hatten die Waltroper beim 0:2 gegen Spitzenreiter Westfalia Langenbochum recht gut mitgehalten. Dennoch war der vergangene Spieltag symptomatisch für die gesamte Saison: Abwehrstütze Simon Dördelmann, verursachte den Elfmeter zum 0:1, leitete ungewollt die Niederlage ein und sah auch noch die Rote Karte.

Verzichten muss Behrens in Schwerin nicht nur auf den Rotsünder, sondern auch auf Tobias Runge (Urlaub). Der Einsatz von Marvin Noltemeier wegen Sprunggelenksproblemen ist noch fraglich. Trainer Dennis Behrens sagt: „Wir wollen auf keinen Fall auf einem Abstiegsplatz überwintern.“

VfB Waltrop - SV Wacker Obercastrop (Sonntag, 14.30 Uhr, SA Waltrop, Hirschkamp I, Im Hirschkamp, 45731 Waltrop)

Mit der nötigen Portion Respekt sollen die Bezirksliga-Fußballer des SV Wacker Obercastrop (10.) am Sonntag dem Tabellen-Schlusslicht VfB Waltrop begegnen. Wacker-Trainer Andreas Köhler sagt: „Die Waltroper stellen für einen Tabellenletzten eine recht gute Mannschaft. Sie verlieren zumeist nur knapp und kassieren wenig Gegentore. Bei ihrer neu zusammengestellten Mannschaft hapert es lediglich am Herausspielen und Verwerten der Torchancen.“ 

Coach Köhler ist sich sicher, dass die Nachbarstädter seiner Mannschaft nicht viele Torgelegenheiten einräumen. Zuletzt seien die Wackeraner nicht so effizient gewesen, sagt der Übungsleiter: „Beim 4:0 gegen die Spvg Herten hätten wir durchaus auch fünf Tore mehr schießen können und müssen.“ In Waltrop steht Köhler der Kader aus dem Herten-Spiel zur Verfügung. Schon da fehlten David Queder, Max Meidenbauer und Marcel Herder.

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