FCF will Platzwechsel / Wacker und Spvg im Hoch

Fußball: Bezirksliga 9

Während der FC Frohlinde zuletzt von Wacker Obercastrop einen Dämpfer verpasst bekam, freuen sich die Obercastroper und die Schweriner über ein kleines Hoch. Schwerin kann bei einem Sieg weiter klettern, Wacker trifft auf den letzten Gegner der Spvg. Und Frohlinde? Der FC kann sich den ersten Tabellenplatz zurückholen.

CASTROP-RAUXEL

, 24.10.2014, 15:49 Uhr / Lesedauer: 2 min
FCF will Platzwechsel / Wacker und Spvg im Hoch

In der Bezirksliga traf die Spvg Schwerin (gelb) auf Arminia Marten.

Vor geraumer Zeit stand sie noch auf dem letzten Tabellenplatz, die Mannschaft von Trainer Thomas Faust, und hat sich in den beiden vergangenen Partien förmlich frei geschwommen. Mit neun Punkten steht selbst ein Platz-Wechsel mit den Sonntagsgästen im Fokus. Die Waltroper um ihren Castrop-Rauxeler Trainer Daniel Kuhn haben zuletzt nicht nur gegen Huckarde mit 0:2 verloren, sondern auch ihren Torwart Daniel Kozakowski. Der früher für den VfB Habinghorst spielende Keeper sah nach einer Notbremse die Rote Karte.

Auf die leichte Schulter nehmen werden die Schweriner deshalb die Gäste nicht, die ja die zwei Gegentore am Vorsonntag erst in den letzten Minuten (85./90.) kassierten. Coach Thomas Faust: „Wir haben überhaupt keinen Grund, irgendeinen Gegner zu unterschätzen; aber ich sehe auch die Möglichkeit, mit Waltrop nach Punkten gleichzuziehen." Was eben den Überhol-Vorgang nach sich ziehen würde. Schwerin hat im Gegensatz zu den Waltroper Tor-Minimalisten (elf Tore in zehn Spielen) die bessere Tordifferenz. Von seinen „Kadetten“ hat Faust bis auf Thomas Geiger (verletzt) und Christoph Foitzik (gesperrt) alle an Bord.

Angefangen hatte die Wende zum Guten mit dem Remis in Herten. Es folgten der knappe Pokalerfolg gegen Schwerin und der Sieg gegen Ahsen. Das Derby in Frohlinde war wie ein „Sahnehäubchen“ oben drauf. In Obercastrop ist die Zuversicht zurück. Die Voraussetzungen, dass es so weiterläuft, sind richtig gut.

Zumal die Brünninghauser Reserve sicherlich die 1:5-Schlappe bei der Spvg Schwerin in den Trikots stecken hat. Die Formation von Wacker-Trainer Dennis Hasecke kann indes mit einer Riesenportion an Selbstbewusstsein auflaufen. Warum auch nicht. Wer den Tabellenführer im eigenen Hause besiegt, sollte das gegen das Schlusslicht allemal können. Oder nicht? Trainer Hasecke ist vorsichtig: „Wir haben in der Woche darüber oft gesprochen; es darf keiner annehmen, dass das ein Selbstläufer wird.“ Richtig. Schon kleine Nuancen könnten sich nachteilig auswirken, wenn auch die Hausherren augenblicklich nicht so große Spieler-Anleihen an ihrer ersten Mannschaft tätigen.  

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